Am Freitag, den 13. Februar 2026, kam es in Feldkirch zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einer Pkw-Lenkerin und einem Linienbus. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:15 Uhr an der Kreuzung Vorarlberg Straße (L190) und Rösslepark. Die 56-jährige Frau, die in Richtung Norden unterwegs war, versuchte, nach links in die Gemeindestraße Rösslepark abzubiegen. Dabei kollidierte ihr Fahrzeug frontal mit dem Bus, dessen 41-jähriger Fahrer sich auf einer Betriebsfahrt ohne Passagiere befand.
Die Pkw-Lenkerin erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Sie musste von der Feuerwehr mit einer Bergeschere aus ihrem Fahrzeug befreit werden und wurde nach einer Erstversorgung durch den Notarzt ins LKH Feldkirch gebracht. Der Busfahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Die Unfallaufnahme führte zu erheblichen Verkehrseinschränkungen; zwei Fahrspuren der L190 waren während der Bergungsarbeiten komplett gesperrt, und die Kreuzung war bis etwa 16:40 Uhr nur erschwert passierbar.
Eingesetzte Rettungskräfte
Die Feuerwehr der Stadt Feldkirch war mit zwei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort. Darüber hinaus waren das Rote Kreuz, das mit einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungswagen sowie sechs Einsatzkräften anrückte, und die Bundespolizei, die drei Fahrzeuge und sechs Einsatzkräfte einsetzte, aktiv beteiligt. Auch die Stadtpolizei Feldkirch war mit einem Fahrzeug und zwei Einsatzkräften an der Unfallstelle vertreten.
Statistische Hintergründe
Verkehrsunfälle wie der in Feldkirch sind nicht nur Einzelfälle, sondern Teil eines größeren Bildes. Laut Destatis sind Statistiken zu Verkehrsunfällen unerlässlich für die Gewinnung zuverlässiger und umfassender Daten zur Verkehrssicherheit. Sie dienen als Grundlage für Gesetzgebungsmaßnahmen sowie für Maßnahmen in der Verkehrserziehung, im Straßenbau und in der Fahrzeugtechnik. Die Erfassung und Analyse dieser Vorfälle hilft, Strukturen und Abhängigkeiten zwischen unfallbestimmenden Faktoren zu verstehen, um die Verkehrssicherheit zu stärken.
In Fällen wie diesem sind die gesammelten Daten entscheidend nicht nur für die Beurteilung der aktuellen Verkehrssituation, sondern auch für zukünftige sicherheitspolitische Maßnahmen. Der Vorfall in Feldkirch ist ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig es ist, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schärfen und mögliche Risikofaktoren zu minimieren.
Für weitere Informationen zu diesem Unfall und ähnlichen Vorfällen verweist Krone auf ausführliche Berichterstattung.