Am 8. Jänner 2026 sorgt eine gefährliche Wetterlage in Vorarlberg und darüber hinaus für potenzielle Risiken. Der Mix aus Schnee, Glätte und sogar Blitzeis macht Autofahrer und Fußgänger besonders aufmerksam. Aktuelle Prognosen zeigen, dass vor allem im Rheintal und Vorderwald gefrierender Regen droht. Experten warnen eindringlich, denn Glatteis kann durch Regen, der auf gefrorene Fahrbahnen fällt, entstehen. Besonders vorsichtig sollten Verkehrsteilnehmer auf Brücken, Unterführungen und in schattigen Bereichen sein, wo Glatteis häufig unterschätzt wird. Jeder sollte sich bewusst sein, dass einspurige Verkehrsteilnehmer wie Motorradfahrer, Radfahrer und E-Scooter-Fahrer ein erhöhtes Risiko haben, in Schwierigkeiten zu geraten.

Die Temperatur wird am heutigen Tag zwischen -2 und +3 Grad schwanken, wobei die Schneefallgrenze am Abend über 1.000 Meter ansteigen soll. Nach den bisherigen Wetterberichten des ÖAMTC ist auch in höheren Lagen mit leichtem Schneefall zu rechnen. Während der Nordosten von Deutschland von kalten polaren Luftmassen betroffen ist, bringen milde Atlantikluft von Südwesten einige Veränderungen. Die anhaltenden winterlichen Bedingungen werden ab Mittag durch eine herannahende Warmfront gemildert, was jedoch auch das Risiko von Blitzeis birgt.

Wetterprognosen für die kommende Tage

Für Freitag wird ein Rückgang der Niederschläge erwartet, mit Höchstwerten zwischen 3 und 8 Grad. Am Samstag zeichnet sich eine weitere Veränderung ab, mit dichten Wolken und starkem Wind, insbesondere im Süden, wo anhaltender Schneefall vorhergesagt ist. Von Sonntag bis Dienstag wird es zwar kalt bleiben, aber insgesamt ruhiger mit Höchstwerten zwischen -4 und 0 Grad. Am Dienstag könnte es wieder zu leichtem Schneefall kommen.

Zusätzlich zu den bestehenden Gefahren durch die winterlichen Temperaturen hat Tim Heitland, medizinischer Koordinator des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, Empfehlungen gegeben, die trotz der Kälte Anwendung finden sollten. Ausschlaggebend seien die richtigen Kleidungsstücke, eine ausgewogene Ernährung und warme Getränke. Insbesondere Alkohol wie Glühwein sollte mit Vorsicht genossen werden, da er zwar Wärme vermittelt, aber auch dazu führen kann, dass der Körper schneller auskühlt.

Die aktuellen Wetterbedingungen sind nicht nur für Vorarlberg besorgniserregend. Auch in anderen Regionen Deutschlands warnt wettergefahren.de vor plötzlichem Glatteis, das vor allem in den Mittelgebirgen auftreten kann. Zudem zieht ein Sturmtief auf, das Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h an den Küsten erzeugen könnte, auch im Binnenland sind stürmische Böen zu erwarten. Schätzungen deuten darauf hin, dass in einigen Gebieten bis zu 20 cm Neuschnee fallen kann, was die Situation weiter kompliziert.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich gut zu informieren und vorsichtig zu sein, um Unfälle in dieser glatten und kalten Witterung zu vermeiden. Der ÖAMTC und andere Organisationen werden laufend aktualisierte Informationen zur Situation bereitstellen.

Für detaillierte Einblicke und weitere aktuelle Entwicklungen seien Webseiten wie vol.at und ZDF empfohlen.