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Kohlenmonoxid-Alarm in Leoben: 15 Personen nachts evakuiert!

In der Nacht zum 2. April 2025 ereignete sich in einem Mehrparteienhaus in Leoben, Steiermark, ein besorgniserregender Vorfall. Ein Gasaustritt führte dazu, dass 15 Personen evakuiert werden mussten. Die Alarmierung der Rettungsdienste erfolgte kurz vor Mitternacht. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und dem Rettungsdienst reagierten schnell auf die alarmierende Situation und führten notwendige Maßnahmen durch.

Durch die Feuerwehr wurde ein erhöhter Kohlenmonoxid (CO)-Wert im Stiegenhaus festgestellt. Bewohner berichteten von Symptomen wie Übelkeit und Müdigkeit, was auf eine akute Gefahr hinwies. Um weitere Gefahren zu vermeiden, wurde das Gebäude belüftet und die Gaszufuhr durch den Notdienst der Stadtwerke Leoben abgedreht. Während des Einsatzes wurden alle evakuierten Personen medizinisch erstversorgt.

Evakuierung und medizinische Versorgung

Von den 15 evakuierten Personen mussten insgesamt 9 ins LKH Leoben transportiert werden, während 6 weitere unter notärztlicher Aufsicht nach Graz gebracht wurden. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte war in diesem kritischen Moment entscheidend für die Sicherheit der Anwohner.

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Ergänzend zu diesem Vorfall ist es wichtig, die Gefahren von Kohlenmonoxid zu berücksichtigen. Laut Berichten sind in Deutschland jährlich etwa 3.500 Patienten wegen Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen im Krankenhaus behandelt worden, wobei jede sechste Behandlung tödlich endete. Die Initiative „CO macht K.O.“ fordert verstärkte Maßnahmen zur Kontrolle und Warnung der Bevölkerung vor Kohlenmonoxid-Gefahren. Dabei betonen Fachverbände, dass regelmäßige Überprüfungen und Wartungen von Heizungsanlagen sowie die Installation von Kohlenmonoxid-Meldern in Wohn- und Schlafbereichen unerlässlich sind, um solch gefährliche Vorfälle zu verhindern Feuerwehr Magazin.

Ursachen und Maßnahmen

Die Ursachen für Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen sind häufig menschliches Fehlverhalten, defekte Heizgeräte und unzureichend gewartete Abzugsrohre. In vielen Fällen kann Kohlenstoffmonoxid unbemerkt durch Decken und Wände dringen. Um die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren, betont Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), die Notwendigkeit von Aufklärungskampagnen über die Gefahren von Kohlenmonoxid.

Dieser Vorfall in Leoben macht deutlich, wie wichtig es ist, die Gefahren von Kohlenmonoxid ernst zu nehmen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die Erhebungen zur genauen Ursache des Gasaustrittes werden in Zusammenarbeit mit der Polizei Leoben sowie den Stadtwerken Leoben fortgesetzt Fireworld.

Die Einsätze zeigen, dass schnelle Reaktionen und professionelle Hilfe in gefährlichen Situationen von größter Bedeutung sind. Die deutsche Initiative „CO macht K.O.“ und ähnliche Organisationen hoffen, dass durch Aufklärung und präventive Maßnahmen die Zahl der Kohlenmonoxid-Vergiftungen gesenkt werden kann Vorarlberg ORF.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Notfall
In welchen Regionen?
Leoben, Steiermark
Genauer Ort bekannt?
Leoben, Österreich
Gab es Verletzte?
15 verletzte Personen
Ursache
Gasaustritt
Beste Referenz
fireworld.at
Weitere Quellen
vorarlberg.orf.at

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