Brand während Bauarbeiten: Zwei Verletzte im Koblach!

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Am 3. November 2025 kam es in Koblach zu einem Brand während Arbeiten an Lithium-Akkumulatoren. Zwei Personen wurden verletzt.

Am 3. November 2025 kam es in Koblach zu einem Brand während Arbeiten an Lithium-Akkumulatoren. Zwei Personen wurden verletzt.
Am 3. November 2025 kam es in Koblach zu einem Brand während Arbeiten an Lithium-Akkumulatoren. Zwei Personen wurden verletzt.

Brand während Bauarbeiten: Zwei Verletzte im Koblach!

Am Montag, den 3. November 2025, kam es gegen 14:00 Uhr in einem Einfamilienhaus in Koblach, Vorarlberg, zu einem Brandereignis während der Arbeiten an Energiespeichern, die auf Lithium-Akkumulatoren basieren. Laut fireworld.at entzündete eine Batterie während der Arbeiten und verursachte Brandverletzungen beim 58-jährigen Bewohner, der zudem an einer mutmaßlichen Rauchgasvergiftung leidet. Ein 57-jähriger Angehöriger konnte das Feuer schnell löschen und so eine weitere Ausbreitung verhindern.

Die Verletzungen des 58-Jährigen wurden durch Rettungskräfte erstversorgt, bevor er ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht wurde. Auch der 57-jährige Angehörige wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins gleiche Krankenhaus eingeliefert. Zu dem Zeitpunkt des Brands waren keine weiteren Personen im Wohnobjekt anwesend.

Einsatzkräfte vor Ort

Insgesamt waren 33 Einsatzkräfte der Feuerwehr Koblach mit drei Fahrzeugen am Brandort. Zudem war eine Streife der Bundespolizei sowie zwei Rettungstransportwagen und ein Notarzt im Einsatz. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte und des 57-jährigen Familienangehörigen war entscheidend, um schlimmere Folgen zu verhindern.

Hintergrund zu Lithium und seinen Gefahren

Lithium ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 3 und spielt eine entscheidende Rolle in der modernen Batterietechnologie. Es ist ein hochreaktives und entzündliches Metall, das unter standardmäßigen Bedingungen das am wenigsten dichte Metall ist. Aufgrund seiner Reaktivität erfordert Lithium eine spezielle Lagerung in Vakuum oder in inertialen Atmosphären, um das Risiko von Bränden und Explosionen zu minimieren. Dies wird in derartigen Anwendungen wie Lithium-Ionen-Batterien, die über 75% der Lithiumproduktion ausmachen, besonders relevant, wie Wikipedia berichtet.

Die Hybrid- und Elektrofahrzeugproduktion, sowie verschiedene Industrien, die Lithium verwenden, haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Lithiumvorkommen befinden sich hauptsächlich in Chile, Australien und Bolivien, wobei der „Lithium Triangle“ in Südamerika einen bedeutenden Teil der weltweiten Reserven enthält. Trotz seiner nützlichen Anwendungen, können Lithium-Extraktionsprozesse schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt und die lokalen Gemeinschaften haben. Diese Problematik wird zunehmend auch in der Öffentlichkeit diskutiert.

Das Ereignis in Koblach verdeutlicht die potenziellen Gefahren im Umgang mit Lithium-Akkumulatoren und unterstreicht die Notwendigkeit entsprechender Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere in Haushalten, in denen solche Technologien eingesetzt werden.