Am Mittwochmorgen, dem 14. Jänner 2026, kam es auf der Bahnstrecke zwischen Lindau und Bregenz zu einem schweren Unfall, der den Zugverkehr für etwa eine Stunde lahmlegte. Der Vorfall ereignete sich gegen 6:30 Uhr, als ein 39-jähriger Mann aus Baden-Württemberg von einem langsam einfahrenden Zug im Gleisbereich erfasst wurde. Der Mann wurde unter dem Zug eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Glücklicherweise gehen die Ermittler von einem Unfall aus und weisen darauf hin, dass es keine Hinweise auf Fremdverschulden gibt. Dies berichtet vol.at.

Mehrere Einsatzkräfte, darunter die Feuerwehr Lochau, die Betriebsfeuerwehr der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und ungefähr zehn Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, eilten zur Unfallstelle. Ein Rettungshubschrauber namens „Christoph 8“ aus Liechtenstein transportierte den verletzten Mann in das Landeskrankenhaus (LKH) Feldkirch. Während des Einsatzes war der Bahnsteigbereich im Bahnhof gesperrt. Die Bahnstrecke wurde um 7:30 Uhr wieder freigegeben, jedoch sind durch den Vorfall mögliche Verspätungen im Zugverkehr zu erwarten.

Vergleich mit früheren Vorfällen

<pDer Vorfall ersetzt eine Reihe von Eisenbahnunfällen in der Region, die in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen sorgten. Ein ähnlicher, aber weniger gravierender Vorfall ereignete sich am 21. September 2024 im Bahnhof Lindau-Reutin, als zwei Züge seitlich zusammenstießen. Bei diesem Vorfall gab es glücklicherweise keine Verletzten, jedoch war die Bahnverbindung beeinträchtigt, was zu einem Chaos im Zugverkehr führte. Der Nahverkehrszug der ÖBB hatte 15 Fahrgäste an Bord, während ein leerer Railjet auf Rangierfahrt war. Diese Berichte betonen die Relevanz von Sicherheitsmaßnahmen im Bahnbereich, insbesondere an zentralen Knotenpunkten wie dem Bahnhof Lindau-Reutin, der seit 2020 eine zentrale Drehscheibe für den Bahnverkehr am Bodensee darstellt, wie merkur.de anmerkt.

Eine Analyse der Anzahl der Eisenbahnunfälle mit Personenschaden in Deutschland zeigt, dass zwischen 2009 und 2022 die Zahlen erheblich schwanken konnten. Diese Daten, die vom Statistischen Bundesamt stammen, haben auch einen letzten Zugriff auf die aktuellen Statistiken am 14. Jänner 2026. Die Erhebung solcher Statistiken ist entscheidend für die Verbesserung der Sicherheitsstandards und die Verhinderung zukünftiger Vorfälle. Weitere Informationen zu den Unfallzahlen sind auf der Plattform Statista verfügbar.