Am 2. Februar 2026 kam es kurz nach 17:00 Uhr zu einem tragischen Verkehrsunfall auf der Arlbergschnellstraße (S16) bei Innerbraz. Ein Pkw, gelenkt von einem 22-jährigen Mann, geriet aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug. Der Aufprall war so heftig, dass der Sattelzug die Kontrolle verlor und in zwei weitere Fahrzeuge prallte. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Pkw-Lenker an der Unfallstelle.

Bei dem Vorfall wurden insgesamt sieben Personen teilweise schwer verletzt. Die Verletzten wurden mit zwei Hubschraubern sowie Rettungsfahrzeugen in die Krankenhäuser Feldkirch und Bludenz gebracht. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Die Arlbergschnellstraße blieb bis weit nach Einbruch der Nacht gesperrt, wobei die Klostertalerstraße (L97) für den Ausweichverkehr freigegeben wurde.

Einsatzkräfte und Rettungsmaßnahmen

Die Rettungsmaßnahmen waren umfassend und wurden von mehreren Einsatzkräften unterstützt. Die Feuerwehr Braz war mit drei Fahrzeugen und 25 Mann vor Ort, während die Feuerwehr Dalaas mit drei Fahrzeugen und 20 Mann ebenfalls an der Unfallstelle eingesetzt war. Der Rettungsdienst war mit vier Fahrzeugen und acht Einsatzkräften präsent. Zudem waren ein Einsatzleiter (EL) und ein leitender Notarzt (LNA) im Einsatz, und zwei Hubschrauber des ÖAMTC sowie Gallus wurden zur Rettung hinzugezogen.

Kontext zu Verkehrsunfällen

Unfälle auf Verkehrsstraßen wie der S16 sind nicht selten und können schwerwiegende Folgen haben. Laut der Destatis werden solche Statistiken genutzt, um zielführende Maßnahmen in der Verkehrssicherheit zu ergreifen, der Gesetzgebung und der Verkehrserziehung. Die Dokumentation von Unfällen ist wichtig, um strukturelle Probleme im Straßenverkehr zu identifizieren und zu beheben.

Ein weiterer Vorfall, der zeigt, wie schnell Verkehrssituationen eskalieren können, trat am 15. Dezember 2025 ebenfalls auf der S16 bei Innerbraz auf. Dieser Unfall wurde durch einen Sattelzug verursacht, der aufgrund einer Navigationsanweisung in den Gegenverkehr fuhr und dabei eine Leitplanke mitriss. Auch in diesem Fall wurde ein Autofahrer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Diese Ereignisse unterstreichen die Notwendigkeit, sich ständig der Gefahren im Straßenverkehr bewusst zu sein und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Die tragischen Folgen dieses jüngsten Unfalls sind ein weiterer Beweis dafür, dass das Thema Verkehrssicherheit in der Gesellschaft von großer Bedeutung ist.