Olympische Winterspiele gelten als der Höhepunkt der sportlichen Laufbahn für viele Athleten. Diese Herausforderung wird in diesem Jahr, vom 6. bis 22. Februar 2026, in Milano Cortina, Italien, ausgetragen. Doch nicht alle Athleten können die Erwartungen erfüllen. So setzt auch Mika Vermeulen, ein 26-jähriger Langläufer, große Hoffnungen in die Spiele, steht jedoch mittlerweile vor einer Enttäuschung.

Vermeulen äußerte, dass sein aktuelles Leistungsniveau unzureichend ist und sieht kaum Chancen auf eine Verbesserung bei den bevorstehenden Wettkämpfen. Ziel seiner Teilnahme war es, Medaillen zu gewinnen und nicht nur in der Liga zu bestehen, wie kleinezeitung.at berichtet. Ein Infekt um Weihnachten hat dazu geführt, dass er nicht zu seiner Bestform zurückfinden konnte. Seine bisherigen Ergebnisse im Olympia-Skiathlon, wo er den 41. Platz belegte, und im 10 km Skating, wo er auf den 27. Platz kam, verdeutlichen diesen Leistungsnachlass.

Enttäuschung im Skiathlon

Beim Skiathlon über 20 km in Tesero wurde Vermeulen von der Konkurrenz abgehängt und konnte die Spitze der Laufgruppe nach nur wenigen Minuten nicht mehr halten. Sein Rückstand betrug am Ende beinahe vier Minuten. Trotz seiner Enttäuschung kommentierte er seinen Wettkampf als „schlecht“, da er zwar bis zum Schluss Vollgas gab, jedoch insgesamt zu langsam war. Dennoch bleibt er optimistisch und möchte die Ursachen seiner schwachen Leistungen erkunden, um zu Hause seine Kraft zu tanken und ärztliche Untersuchungen durchführen zu lassen. Das Ziel von Vermeulen bleibt weiterhin die Teilnahme an den Olympischen Spielen in vier Jahren in Frankreich, wie auch von laola1.at berichtet.

Währenddessen triumphierte Johannes Hösflot Kläbo im Skiathlon und erzielte seinen sechsten Olympiasieg, gefolgt von Mathis Desloges und Martin Löwström Nyenget. Desloges erhielt eine gelbe Karte, da er die Strecke bei einem Zieldurchlauf abkürzte. Kläbo, der mit seinen Erfolgen auf dem besten Weg ist, den Rekord von Marit Björgen und Ole Einar Björndalen brechen könnte, äußerte sich zufrieden über seinen ersten Distanzgold und blickt optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe.

Mentaltraining und Druckbewältigung

Der Druck, der mit den Olympischen Spielen einhergeht, ist enorm und erfordert neben körperlichen auch mentale Stärke. Dr. Kai Engbert und Dr. Tom Kossak, die seit Jahren Spitzenverbände in der psychologischen Vorbereitung begleiten, schildern die Bedeutung eines stabilen mentalen Zustands, um mit den Belastungen während der Wettkämpfe umzugehen. Der Fokus liegt dabei auf der Stabilisierung bewährter Strategien und Routinen, wie sportpsychologie-muc.de erläutert.

Gerade in der entscheidenden Phase vor den Spielen sollten Athleten unnötige äußere Reize minimieren und Vertrauen in ihre Fähigkeiten aufbauen. Vermeulen sollte sich in der kommenden Zeit nicht nur auf körperliche Gesundheit konzentrieren, sondern auch an seiner mentalen Stärke arbeiten, um die Grundlagen für den nächsten Olympischen Zyklus zu legen.