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Am vergangenen Wochenende kam es am Gaisberg zu einem massiven Verkehrschaos, als über 120 Autos bei nur etwa 55 verfügbaren Parkplätzen am Gipfel parkten. Dies führte dazu, dass der öffentliche Gaisbergbus nicht mehr durchkam, wie die Bürgerliste (Grüne in der Stadt Salzburg) berichtet. Das sonnige Wetter zog zahlreiche Besucher an, während gleichzeitig dichter Nebel in den tiefergelegenen Gebieten herrschte. Ein Warnruf von Bürgerlisten-Gemeinderat Lukas Bernitz machte auf die kritische Situation aufmerksam, als er über die Live-Webcam die chaotischen Parkverhältnisse feststellte.
Forderungen nach mehr Ordnung
Angesichts dieses Vorfalls fordern die Grünen, dass der Gaisbergbus 151 an Wochenenden und Feiertagen künftig im 22-Minuten-Takt statt im regulären 45-Minuten-Takt verkehren soll. Zudem wird eine Sperrung der Gaisbergstraße ab der Zistelalm für den Individualverkehr gefordert, um künftige Staus und Chaos zu vermeiden. Hierzu soll ein Wachdienst eingesetzt werden, um die Einhaltung der Sperre zu überwachen. Gaisbergkoordinator Florian Kreibich von der ÖVP äußerte hingegen, dass ihm keine Meldungen zu den Ereignissen vorliegen und appellierte an die Polizei, bei wiederholtem Chaos Maßnahmen zu ergreifen. Bislang gab es keine sichtbaren Anzeichen für eine Überlastung laut der Webcam, die der Koordinator regelmäßig beobachtet.
Die Diskussion um mögliche Lösungen und Maßnahmen gegen das Wildparken außerhalb der ausgewiesenen Flächen wird intensiv fortgesetzt. Kreibich betonte, dass sowohl Stadt als auch Land zusammenarbeiten müssen, um eine längerfristige Lösung zu finden. Diese könnte möglicherweise auch von der Entscheidung über die Seilbahn am Gaisberg abhängig sein. Die Notwendigkeit, den Gaisberg für den Individualverkehr zu entlasten, wird von vielen Seiten unterstützt, um Störungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden. Weitere Maßnahmen zur Regulierung des Verkehrs und zur Verhinderung des Wildparkens sollen zeitnah in die Wege geleitet werden, um die Situation nachhaltig zu verbessern, wie auch salzburg24.at berichtet.
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