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Im Aufruhr um die Skandale von Jeffrey Epstein zeigt sich erneut, dass die Enthüllungen rund um den mutmaßlichen Menschenhändler und Sexualstraftäter alles andere als abgeschlossen sind. Die US-Justizministerin Pam Bondi hatte ursprünglich eine umfassende Veröffentlichung von Dokumenten angekündigt, die bereits bekannte Akten umfassen sollten, jedoch kam es zu einer überraschenden Wendung. Wie oe24 berichtete, wurde eine Pressekonferenz abgesagt, und die nachfolgenden Enthüllungen beschränkten sich größtenteils auf Informationen, die bereits im Umlauf sind. Insbesondere eine Liste mit 254 geschwärzten Namen von Opfern, die vom Justizministerium als massenhafte Dokumentation bezeichnet wurde, wurde veröffentlicht.
Zusätzlich hat Bondi das FBI beauftragt, bis Freitag (Ortszeit) jegliche weiteren Materialien zur Epstein-Akte bereitzustellen. Diese Entscheidung folgt einem zunehmenden Druck durch Politiker beider Parteien in Washington, welche ein öffentliches Interesse an den Akten anmerken. Epstein, der 2019 unter mysteriösen Umständen in Untersuchungshaft starb, wird beschuldigt, in seinen Anwesen, darunter in New York und auf einer Karibikinsel, junge Frauen, einige davon Minderjährige, zur Prostitution angeworben zu haben. Mehrere prominente Persönlichkeiten, darunter der britische Prinz Andrew, stehen in der Kritik aufgrund ihrer mutmaßlichen Verbindungen zu Epstein, wie mopo ebenfalls berichtete.
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