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In beeindruckender Weise triumphiert der österreichische Skispringer Daniel Tschofenig bei den Wettbewerben in Willingen und lässt seine Konkurrenz hinter sich. Mit Sprüngen auf 150 und 148 Metern sichert er sich in der Gesamtwertung 310,5 Punkte und krönt ein fantastisches Wochenende mit seinem siebten Saisonsieg. Tschofenig, der sich als klarer Favorit präsentiert, feierte seinen bereits zweiten Sieg in Folge auf der Mühlenkopfschanze, während er gleichzeitig den Gesamtweltcup mit nun 1.346 Punkten anführt. Jan Hörl, ebenfalls aus Österreich, beendete den Bewerb auf dem dritten Platz mit 289,5 Punkten und ist glücklich über seine konstant starken Leistungen in dieser Saison, wie sn.at berichtete.
Herausforderer und Leistungen unter Druck
Trotz turbulenter Wetterbedingungen konnte Tschofenig seine Topform bewahren. Der Wind, der in der Vergangenheit häufig Sprünge beeinträchtigte, zeigte sich dieses Mal fair, was Tschofenig die Möglichkeit gab, sein volles Potenzial auszuschöpfen. „Es war ein absolut geniales und richtig cooles Wochenende“, schwärmt Tschofenig und hebt hervor, dass die Schanze ihm „prinzipiell sehr gut liege“. Währenddessen hatte Maximilian Ortner, der einen soliden dritten Platz am Vortag belegt hatte, diesmal mit einem fünften Platz zu kämpfen. Stefan Kraft, der mit 287,9 Punkten knapp an einem Podestplatz vorbeischrammte, zeigte sich dennoch zufrieden mit seiner Performance und sieht in den kommenden Wochen das Potenzial für Verbesserungen, wie vienna.at festhielt.
Die Bilanz für die Österreicher in Willingen ist durchweg positiv. Tschofenig und Hörl haben sich als ernstzunehmende Kandidaten im Weltcup etabliert. In Lake Placid warten bereits nächste Herausforderungen auf die Athleten, und es bleibt spannend zu beobachten, ob Tschofenig seinen beeindruckenden Lauf fortsetzen kann. Am kommenden Wochenende stehen weitere Einzel- und Mixed-Team-Wettbewerbe im Kalender, wo sich die Athleten erneut beweisen möchten.
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