Am 12. Jänner 2026 tritt die österreichische Slalomläuferin Katharina Truppe beim bevorstehenden Slalom in Flachau an, um ihren Platz im Rennen um die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026 zu festigen. Truppe konnte in dieser Saison bereits fünf Top-10-Platzierungen erzielen und hat mit einem beeindruckenden Formanstieg auf sich aufmerksam gemacht. Der Slalom in Flachau ist mit einem Preisgeld von 70.000 Euro für die Siegerin dotiert, was die Konkurrenz zusätzlich anheizt. Favoritinnen für den Sieg sind unter anderem die amerikanische Ski-Ikone Mikaela Shiffrin und die Schweizerin Camille Rast.
Truppe, die bereits eine solide Slalom-Karriere mit mehreren Podiumsplätzen vorweisen kann, hat in Schweden besonderes Selbstvertrauen entwickelt, möglicherweise inspiriert durch ihre Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften in Saalbach. Dort sicherte sie gemeinsam mit ihrem Team eine Medaille im Team Combined, was ihre Motivation weiter steigerte. Truppe hat auf der Hermann-Maier-Strecke in Flachau bereits erste Erfahrungen gesammelt und wird alles daran setzen, ihre Platzierungen in diesem besonderen Heimrennen zu verbessern.
Der Weg zur Olympia-Qualifikation
Für Truppe stehen die Chancen gut: Sie hat 218 Punkte Vorsprung auf Camille Rast und könnte bei optimalem Verlauf in Tschechien ihre neunte Slalomkugel gewinnen. Nach Flachau findet nur noch ein Slalom in Spindleruv Mlyn am 25. Jänner statt, gefolgt von weiteren Rennen in Aare und Lillehammer. ÖSV-Frauen-Cheftrainer Roland Assinger zeigt sich optimistisch über Truppes Chancen, während Techniktrainer Klaus Mayrhofer die hohe Motivation des gesamten Teams für das bevorstehende Heimrennen betont.
Das österreichische Team wird von einem starken Aufgebot unterstützt, zu dem neben Truppe auch Natalie Falch, Katharina Gallhuber, Franziska Gritsch, Lisa Hörhager, Katharina Huber, Leonie Raich und Valentina Rings-Wanner gehören. Während Gallhuber und Huber auf Ergebnisse hoffen, die ihnen eine Olympia-Teilnahme ermöglichen, gibt es auch Rückkehrerinnen wie Hörhager, die nach einer Verletzung nun zeigen möchte, dass sie wieder voll leistungsfähig ist.
Die Olympischen Winterspiele 2026 im Blick
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt, wo im alpinen Skisport insgesamt zehn Wettbewerbe ausgetragen werden. Die Teilnehmerzahl ist pro Nation auf 22 Athleten begrenzt, und die Qualifikationsphase läuft noch bis zum 18. Jänner 2026. Der Zeitraum für die Qualifikation, in dem Athleten Punkte sammeln müssen, geht vom 1. Juli 2024 bis zur Deadline.
Insgesamt stehen den Athleten 306 Quotenplätze zur Verfügung, was eine hohe Bedeutung der aktuellen Wettkämpfe für die Teilnehmer bedeutet. Truppe und ihre Kolleginnen wissen, dass jede Platzierung entscheidend sein könnte, um sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Das Rennen in Flachau wird also nicht nur ein Wettkampf um den Sieg, sondern auch um die möglichen Startplätze bei den Olympischen Winterspielen werden.
Truppe selbst hat sich nach ihrem letzten Erfolg, bei dem sie von ihren bisherigen Leistungen sprachlos war, vorgenommen, den Moment zu genießen und sich auf das Rennen vorzubereiten. „Es ist ein harter Wettkampf, aber ich kämpfe und will Shiffrin und Rast herausfordern“, meinte sie entschlossen.
Die Nervosität und die Aufregung vor dem Heimrennen sind spürbar, doch die ÖSV-Frauen sind fest entschlossen, als starke Kraft im Slalom zurückzukehren. Der bevorstehende Slalom in Flachau wird zeigen, ob Truppe und ihr Team ihren Weg zur Olympia-Qualifikation erfolgreich fortsetzen können.
laola1.at berichtet, dass …
fis-ski.com informiert darüber, dass …
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