Der Weiße Zoo an der niederösterreichisch-steirischen Grenze trauert um seine beliebte Kameldame Bianca, die im Alter von 30 Jahren verstorben ist. Die Tierparkleitung gab bekannt, dass Bianca eingeschläfert werden musste, was die Besucher und Mitarbeiter des Zoos tief berührt hat. Bianca war eine zentrale Attraktion im Kamel-Theater des Zoos, das seit über 20 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt darstellt. Der Abschied von Bianca wurde ebenso auf der Instagram-Seite des Tierparks bekannt gegeben, was die große Trauer unter den Fans und Unterstützern des Zoos verdeutlicht.

Die traurige Nachricht folgt auf den Verlust des ersten weißen Tigers des Zoos, „Samir“, und wirft einen Schatten auf die bevorstehende Eröffnung des Tierparks, die am 27. März geplant ist. In dieser Zeit erwartet der Zoo zudem Nachwuchs, da die beiden Tiger Mikita und Navin vor kurzem zusammengeführt wurden.

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Der Weiße Zoo ist bekannt für sein Kameltheater, wo verschiedene Schauspiel- und Tierprogrammmöglichkeiten angeboten werden. Die Gastronomie im Zoo versorgt die Besucher mit Erfrischungen und Snacks und bietet so ein umfassendes Erlebnis zum Verweilen. Die Lage des Tierparks, eingebettet in die waldreichste Gegend im Mostviertel, macht ihn zu einem beliebten Ziel für Ausflüge, insbesondere aufgrund der Nähe zur beliebten Strecke „Kalte Kuchl“, die Motorradfahrer und Radfahrer anzieht.

Aktuell beherbergt der Zoo rund 30 verschiedene Tierarten, darunter beeindruckende Raubkatzen, Bären, Schnee-Eulen, Affen, Steinböcke, Kamele, Alpakas und Kängurus. Unter den speziellen Tierarten befinden sich auch die einzigen weißen Tiger in Österreich sowie bedrohte Schneeleoparden. Die vielfältigen Tiere und die Möglichkeit, Patenschaften für diese abzuschließen, bieten den Besuchern vielfältige Optionen, den Tierpark zu unterstützen.

Tierparks in Österreich

Der Weiße Zoo ist Teil einer großen Gemeinschaft von Tierparks und Wildparks in Österreich, die leicht zu finden sind und eine Vielzahl von Möglichkeiten für entspannte Ausflüge bieten. Diese Einrichtungen leisten nicht nur einen Beitrag zur Arterhaltung, sondern auch zur Bildung und Forschung, um das Bewusstsein für den Naturschutz zu fördern. Sie bieten Besuchern die Gelegenheit, exotische sowie einheimische Tierarten zu entdecken und deren Lebensräume besser kennenzulernen.