
Am 4. April 2025 ereignete sich gegen 11:30 Uhr ein tragischer Verkehrsunfall auf der Altheimer Straße (B148) in Weng im Innkreis, Oberösterreich. Eine 70-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen, die von Altheim in Richtung Braunau fuhr, geriet aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Lkw, der von einem 53-Jährigen aus dem Bezirk Rohrbach gelenkt wurde. Der heftige Zusammenstoß führte dazu, dass der Pkw der Frau etwa 50 Meter vom Lkw mitgeschleift wurde.
Leider verstarb die 70-Jährige noch an der Unfallstelle, während ihr Hund ebenfalls ums Leben kam. Der Lkw-Fahrer trug leichte Verletzungen davon und wurde nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Braunau gebracht. Die B148 blieb für rund zwei Stunden im Bereich der Unfallstelle gesperrt, und 30 Feuerwehrleute von den Feuerwehren Weng im Innkreis, Mining und St. Peter am Hart waren mit der Bergung der Fahrzeuge sowie den erforderlichen Reinigungsarbeiten beschäftigt. Diese tragische Situation unterstreicht die Gefahren im Straßenverkehr, die auch durch statistische Daten weiterhin verdeutlicht werden.
Verkehrsunfallstatistik in Österreich
Im Kontext der Verkehrssicherheit zeigt die Statistik Austria, dass Verkehrsunfälle mit Personenschäden kontinuierlich erfasst werden. Diese Unfälle auf Straßen mit öffentlichem Verkehr werden elektronisch von Polizeiorganen dokumentiert. Das Bundesministerium für Inneres sorgt für die tägliche Übermittlung relevanter Daten zur Beobachtung des Unfallgeschehens, mit dem Ziel, verlässliche Grundlagen für zukünftige Unfallforschung und Prävention bereitzustellen.
Im Jahr 2024 wurden in Österreich insgesamt 349 Verkehrstote registriert, was einen Rückgang von 13,2 % im Vergleich zu 2023 darstellt, als 402 Verkehrstote zu beklagen waren. Diese Zahlen entsprechen der zweitniedrigsten Opferzahl seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen im Jahr 1950. Die BMI.gv.at hebt die erfolgreiche Arbeit der Polizei und die Bedeutung von Verkehrskontrollen für die Verbesserung der Verkehrssicherheit hervor. Besonders im Jahr 2024 gab es bei der Anzahl der Verkehrstoten in vielen Bundesländern einen Rückgang, während in Wien eine Zunahme zu verzeichnen war.
Hauptunfallursachen und Trends
Die Hauptursachen für Verkehrsunfälle stellen weiterhin ein zentrales Anliegen dar. Die häufigsten Faktoren sind Unachtsamkeit und Ablenkung, die für 33,1 % der Unfälle verantwortlich sind, sowie nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit mit 23,6 %. Zwar zeigt die Statistik eine generell positive Tendenz, jedoch sind auch weiterhin Maßnahmen zur Reduktion von Verkehrsunfällen und zur Verbesserung der Sicherheit auf den Straßen unerlässlich.
Die Zahl der Verkehrsteilnehmer, die in tödliche Unfälle verwickelt waren, war 2024 folgendermaßen verteilt: 147 Pkw-Insassen, 82 Motorradfahrer, 47 Fußgänger und 32 Radfahrer. Diese verteilt sich auf verschiedene Altersgruppen und Verkehrsarten, u.a. auch E-Scooter-Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Im Falle des schweren Unfalls auf der B148 ist die traurige Realität, dass der Straßenverkehr immer noch unverhältnismäßig viele Menschenleben fordert.
Zusammengefasst zeigt der tragische Vorfall in Weng im Innkreis einmal mehr die Dringlichkeit an, bewusster im Straßenverkehr zu agieren und die Unfallstatistiken als Ansporn für Präventionsmaßnahmen zu nutzen, um ähnliche Tragödien in Zukunft zu vermeiden.
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