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Tödlicher Messerangriff in Villach: Sicherheitssystem schwer angeschlagen!

Ein schockierender Messerangriff erschütterte am Samstag die Innenstadt von Villach, wo ein 23-jähriger syrischer Staatsbürger wahllos auf Passanten einstach. Bei diesem brutalen Attentat wurde ein 14-jähriger Österreicher getötet, während drei weitere Personen schwer verletzt wurden und intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Die Polizei geht von einem islamistischen Hintergrund aus, da der Täter sich offenbar schnell über TikTok radikalisiert hatte und Verbindungen zu einem radikalislamischen Influencer hatte, wie orf.at berichtete. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurde zusätzlich eine islamistische Flagge gefunden.

Der Innenminister Gerhard Karner wies die Vorwürfe eines Behördenversagens entschieden zurück und lobte die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte, die innerhalb von sieben Minuten am Tatort waren. Zudem bedankte er sich bei einem syrischen Zeugen, der durch seinen mutigen Eingriff möglicherweise Schlimmeres verhinderte. Dennoch forderte Karner eine "anlasslose Massenüberprüfung" bestimmter Personengruppen, insbesondere von Asylberechtigten mit syrischem und afghanischem Hintergrund, um künftige Anschläge zu verhindern. "Dieser Anschlag hätte verhindert werden können," sagte FPÖ-Abgeordneter Hafenecker und erntete Kritik für seine Aussagen, in denen er das Asylsystem als Sicherheitsrisiko bezeichnete, wie auf kleinezeitung.at zu lesen ist.

Politische Reaktionen und Forderungen

Die politischen Reaktionen folgten in schneller Folge. Bundespräsident Alexander Van der Bellen bezeichnete den Anschlag als "entsetzlich" und sprach den Angehörigen des Opfers sein Beileid aus. SPÖ-Chef Andreas Babler und ÖVP-Chef Christian Stocker betonten, dass alle politischen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um derartige Gräueltaten in Zukunft zu verhindern. Der FPÖ-Chef Herbert Kickl kritisierte die Regierung scharf und bezeichnete die aktuelle Situation als "Systemversagen erster Güte". Ebenso forderte er eine Schließung des Asylzentrums Villach-Langauen.

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Die Ermittlungen zum Attentäter laufen weiterhin. Laut Berichten wurde dieser 2020 nach Österreich eingelassen und hatte Asyl erhalten. Währenddessen zeigt sich die Gesellschaft tief betroffen von dem Vorfall, der nicht nur ein einzelnes Leben forderte, sondern auch den Zusammenhalt in Villach auf die Probe stellt. In der Stadt wurde eine Trauerwoche ausgerufen, um den Opfern dieses grausamen Verbrechens zu gedenken.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Messerangriff
In welchen Regionen?
Villach
Genauer Ort bekannt?
Villach, Österreich
Gab es Verletzte?
6 verletzte Personen
Festnahmen
1
Ursache
radikalislamische Radikalisierung, Terrorismus
Beste Referenz
kleinezeitung.at
Weitere Quellen
orf.at

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