Am 20. Jänner 2026 findet in Kitzbühel das legendäre Hahnenkammrennen statt, das in diesem Jahr die Hoffnung weckt, den seit 1997 bestehenden Rekord von Fritz Strobl zu brechen. Die Rekordzeit von 1:51,58 Minuten könnte ins Wanken geraten, während sich die Athleten auf die anspruchsvolle Strecke vorbereiten. Giovanni Franzoni zeigte im ersten Abfahrtstraining hervorragende Leistungen und erzielte eine Zeit von 1:52,87 Minuten, nur 1,29 Sekunden hinter Strobls Bestergebnis.
Der österreichische Skirennläufer Vincent Kriechmayr äußerte, dass Strobl am Samstag um seinen Rekord zittern könnte. Er beschreibt die Strecke als „sehr schön und sehr schnell“ und beklagt kleinere Probleme im oberen Bereich, die er während des Trainings hatte. Christof Innerhofer, der Zweitschnellste hinter Franzoni, ist ebenfalls optimistisch und erwartet, dass die Athleten am Samstag eine Steigerung um etwa eine Sekunde erreichen können.
Wettbewerbsbedingungen und Athleten
Während einige Athleten Bremsschwünge vor dem Ziel einlegten, fuhr Franzoni am Limit und optimierte seine Technik. Daniel Hemetsberger war mit seiner Leistung unzufrieden und belegte den 21. Platz (+1,77 Sekunden). Er hatte Schwierigkeiten nach der berüchtigten Mausefalle. Otmar Striedinger und Vincent Wieser platzierten sich zwischen Kriechmayr und Hemetsberger, während Marco Schwarz, der zuletzt krank war, auf den ersten Trainingstag verzichtete, sich jedoch auf den zweiten Tag vorbereitet. Aleksander Aamodt Kilde musste aufgrund von Schulterproblemen am Dienstag pausieren.
Die Vorfreude auf das Hahnenkammrennen spiegelt sich in der beliebten Teilnehmerströmen Wider, wobei viele auf die spektakulären Abfahrten warten. Neben den sportlichen Leistungen sind auch die Anreisemöglichkeiten der Zuschauer von großer Bedeutung.
Anreise und Parkmöglichkeiten
Für den Renntag stehen zahlreiche Anreisemöglichkeiten zur Verfügung. Besucher können aus Nachbarstädten anreisen, wobei die städtischen Straßen während des Rennens gesperrt sind. Es gibt jedoch kostenlose Parkplätze in Kirchberg, Oberndorf und im Süden von Kitzbühel. Kitzbühel informiert, dass der HKR-Express kostenlose Züge zu den Rennstrecken bereitstellt. Die Züge verkehren regelmäßig zwischen Kirchberg und St. Johann, mit Haltestellen an wichtigen Punkten wie Kitzbühel Schwarzsee und Kitzbühel Bahnhof.
Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, sind offizielle kostenfreie Parkplätze in Oberndorf in Tirol und Kirchberg in Tirol in der Nähe der Bahnhöfe verfügbar. Aufgrund der hohen Besucherzahlen wird empfohlen, spätestens um 9 Uhr auf den Großparkplätzen zu parken, um störungsfrei zum Zielgelände zu gelangen. Parkplätze bei der Hahnenkammbahn und dem Ganslernparkplatz sind während der Rennwoche gesperrt. Aktuelle Informationen sind auf kitzski.at verfügbar.
Das Hahnenkammrennen ist nicht nur ein Highlight im Skikalender, sondern auch ein bedeutendes Ereignis für die Region Kitzbühel, das Jahr für Jahr zahlreiche Zuschauer anzieht und Athleten von internationalem Rang zusammenbringt. Die kommenden Tage versprechen packende Rennen und spannende Wettkämpfe, während alle Augen auf die Jagd nach Rekorden gerichtet sind.