Am 31. Jänner 2026 ereignete sich gegen 16:50 Uhr in Volders, Tirol, ein schwerer Verkehrsunfall. Der Unfall betraf einen 24-jährigen Österreicher, der mit seinem Pkw von der Klostergasse auf die B171 einbiegen wollte und dabei mit einem Klein-Lkw, der in Richtung Wattens fuhr, zusammenstieß. Der Aufprall war so heftig, dass der Klein-Lkw um die eigene Achse gedreht wurde und auf die Fahrerseite kippte, was die Situation zusätzlich komplizierte.

Beide Fahrer konnten sich glücklicherweise selbstständig aus ihren Fahrzeugen befreien. Der 54-jährige Fahrer des Klein-Lkw begab sich anschließend selbst ins Krankenhaus nach Hall in Tirol. Der 24-Jährige wurde hingegen mit einem Rettungswagen ins gleiche Krankenhaus eingeliefert. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass der Alkomattest des 24-Jährigen positiv ausfiel, woraufhin ihm der Führerschein vorläufig abgenommen wurde, wie fireworld.at berichtet.

Gefahrgutaustritt und Straßensperre

Ein weiterer kritischer Aspekt des Unfalls war die Ladung des Klein-Lkw, der Gefahrgut in flüssiger Form transportierte. Dieses wurde von der Feuerwehr abgelassen, um weitere Risiken für die Umgebung zu vermeiden. Aufgrund des Vorfalls war die B171 von ca. 17:10 Uhr bis 19:45 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt, wobei eine örtliche Umleitung eingerichtet wurde. Die notwendigen Maßnahmen zur Absicherung und Aufräumung wurden zügig eingeleitet, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Die Ermittlungen dauern an, um den genauen Hergang des Unfalls und die Verantwortung festzustellen. Laut krone.at sind auch die Umstände des Gefahrgutaustritts von Bedeutung für die weiteren Untersuchungen. Zusätzlich wird geprüft, ob es zu weiteren Gefahren für die Anwohner kam.

Dieser Vorfall verdeutlicht die Gefahren im Straßenverkehr und die Herausforderungen, die bei Unfällen mit Gefahrgut entstehen können. Laut tirol.orf.at wird in solchen Situationen besonders auf die Sicherheit der Einsatzkräfte und Anwohner geachtet, um mögliche Folgeschäden zu minimieren.