Am 10. Jänner 2026 ereignete sich in Gwabl, Gemeinde Ainet im Bezirk Lienz, Tirol, ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 55-jährige Österreicherin verlor beim Fahren auf einer schneematschbedeckten Landesstraße die Kontrolle über ihren Pkw, was zu einem Absturz von etwa 20 Metern in ein steiles Gelände führte, berichtet Fireworld.

Die Anwohner beobachteten den Vorfall und alarmierten sofort die Rettungskräfte. Die Fahrerin konnte das Fahrzeug nicht eigenständig verlassen, was eine sofortige Intervention der freiwilligen Feuerwehr erforderte. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Ainet und Lienz sowie das Rettungsteam mit Notarzt und einer Streife der Polizeiinspektion Lienz leisteten Hilfe. Nach einer Erstversorgung wurde die schwer verletzte Frau ins Bezirkskrankenhaus Lienz gebracht.

Einsatzstatistiken im Bereich Rettungsdienst

Über den Verlauf des Tages wurde die Situation an weiteren Fronten der Notfallversorgung in Tirol durch die Leitstelle Tirol dokumentiert. Der Rettungsdienst hatte an diesem Tag insgesamt 38 Einsätze zu verzeichnen, darunter auch Notfälle in alpinen Gebieten. Am Morgen wurden alleine zwischen 10 und 11 Uhr 27 Patienten versorgt.

Die Statistiken zeigen einen regen Betrieb, erklärte das Unternehmen, das sowohl Krankentransporte als auch feuerwehrtechnische Einsätze aufzeichnet. In den letzten sieben Tagen verzeichnete der Rettungsdienst in Tirol insgesamt 4.048 Einsätze.

Rückblick auf die Unfallstatistik 2023 im Feuerwehrdienst

Die Thematik von Verkehrssicherheit und Unfällen ist nicht nur ein lokales, sondern auch ein übergeordnetes Anliegen, das im Kontext der Unfallstatistik im Feuerwehrdienst steht. Die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord stellte im Jahr 2023 eine steigende Zahl von Einsatzunfällen fest. Laut HFUK Nord wurden insgesamt 2.511 Versicherungsfälle gemeldet. Dies stellt einen Anstieg von über 200 Fällen im Vergleich zum Vorjahr dar. Besonders alarmierend ist die Zunahme von Unfällen im Übungs- und Schulungsdienst, die um 98 Fälle stiegen.

Die HFUK Nord hebt hervor, dass technische Ausstattung und persönliche Schutzausrüstung essentiell für den Schutz der Feuerwehrangehörigen sind. Präventionsmaßnahmen sind Teil einer Strategie zur Unfallverhütung, die darauf abzielt, die Unfallzahlen und deren Schwere zu reduzieren.

In Anbetracht des tragischen Unfalls in Ainet am 10. Jänner 2026 wird deutlich, dass die Zusammenarbeit von Anwohnern und Rettungsdiensten lebensrettend sein kann. Solche Vorfälle verdeutlichen die Notwendigkeit ständiger Wachsamkeit, besonders in winterlichen Bedingungen.