Die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2026, die vom 4. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo stattfinden, laufen auf Hochtouren. Insbesondere im alpinen Skisport, wo insgesamt zehn Wettkämpfe ausgetragen werden, gibt es viel Bewegung. Der Slalom scheint jedoch ein Sorgenkind für die österreichischen Athleten zu sein.

Momentan steht das Team vor Herausforderungen: Nur ein Top-5-Ergebnis konnte bisher erzielt werden, nämlich durch Manuel Feller, der beim Slalom in Adelboden den fünften Platz erreichte. Er ist für den Olympia-Slalom gesetzt, während Michael Matt, der zuletzt den siebten Platz in Wengen belegt hat, ebenfalls gute Chancen hat, für Italien zu qualifizieren. Matt ist aktuell der beste Österreicher im Slalom-Weltcup auf dem Zwölften Platz.

Schwarz und die Olympiaverpflichtungen

Marco Schwarz, der nach einer Verletzung strauchelt, hat sein bestes Ergebnis mit einem achten Platz in Val d’Isere verbucht. Obwohl seine Slalom-Chancen aufgrund dieser Schwierigkeiten gedämpft sind, ist er im Super-G und Riesentorlauf gesetzt, was seine Möglichkeiten für einen Slalom-Start erhöht. Fünf weitere österreichische Skifahrer werden am Sonntag am Ganslernhang in Kitzbühel ihre Leistungen präsentieren, um sich für die Olympiade zu empfehlen.

Unter diesen Athleten ist Fabio Gstrein, der in der letzten Saison als bester Slalom-Läufer Österreichs galt. Im Jänner hat er jedoch bisher nur einen zehnten Platz erzielt. Johannes Strolz, der Olympia-Silberne im Slalom 2022, hat ebenfalls nur einen 17. Platz erreicht. Dominik Raschner konnte in sieben Rennen zwei Ergebnisse erzielen: den sechsten und den vierzehnten Platz. Joshua Sturm hat die Plätze 16 und 20 erreicht, während Adrian Pertl bei fünf Starts nur einmal das Ziel erreicht hat und zuletzt in Wengen den 14. Platz belegte.

Organisatorische Aspekte der Olympiade

Die olympischen Wettkämpfe im Ski Alpin werden im Stelvio Ski Centre in Bormio für die Männer und im Tofane Alpine Skiing Centre in Cortina d’Ampezzo für die Frauen stattfinden. Insgesamt stehen dabei 306 Quotenplätze für alpine Skiwettkämpfe zur Verfügung, aufgeteilt in 153 pro Geschlecht. Die Qualifikationsperiode läuft vom 1. Juli 2024 bis zum 18. Jänner 2026, wobei die Athletenanzahl pro Nation auf 22 beschränkt ist – 11 pro Geschlecht.

Da der Mixed-Teamwettbewerb nach zwei Austragungen (2018, 2022) aus dem Programm gestrichen wird, wird eine neue Team-Kombination für Männer und Frauen anstelle der alpinen Kombination ausgetragen. Dies könnte eine interessante Wendung für die Mannschaften bedeuten, die sich nun auf eine andere Art der Zusammenarbeit einstellen müssen.

Die Wettkämpfe starten bereits am 5. Februar, einen Tag nach der Eröffnungsfeier, mit dem ersten Wettkampftag, an dem um 11:30 Uhr bereits die Männer-Abfahrt im Ski Alpin auf dem Programm steht. Hier sind auch weitere spannende Disziplinen geplant, wie etwa die Abfahrt der Frauen am 8. Februar.

Für Wettkampfbegeisterte ist die Olympiade ein Höhepunkt im Wintersportkalender, und die Vorbereitungen zeigen das Engagement der Athleten, um auch in dieser herausfordernden Zeit ihre besten Leistungen zu zeigen. Die Frage bleibt, ob die österreichischen Slalomläufer ihre Leistungen schnell verbessern können, um bei den Spielen erfolgreich abzuschneiden.

Laola1 berichtet, dass …

Wikipedia bietet Informationen zu den Olympischen Winterspielen 2026 im Ski Alpin.

Sportschau gibt einen umfassenden Zeitplan zu den Wettkämpfen.