
In Ischgl, Tirol, wurde ein Verdächtiger festgenommen, der mit Falschgeld handelte. Polizeibeamte hielten ihn in einem Lokal fest und fanden während seiner Durchsuchung sofort 300 Euro in gefälschtem Geld. Doch das war nur die Spitze des Eisbergs: Nach einer weiteren Durchsuchung seiner Unterkunft kamen zusätzliche 1.250 Euro an Falschgeld ans Licht, was die Gesamtmenge auf beeindruckende 1.550 Euro anhob. Der 31-jährige Mann gestand die Taten und muss nun den weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Innsbruck entgegensehen, wie 5min.at berichtete.
Unterdessen arbeitet die Staatsanwaltschaft Düsseldorf gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) seit 2019 daran, eine internationale Falschgeldbande zu zerschlagen. Diese Ermittlungen konzentrieren sich auf etwa 80 Beschuldigte, viele von ihnen mit Verbindungen nach Italien. Der Hauptverdächtige ist ein 56-jähriger Italiener aus Neapel, der in Deutschland Geldwäsche in großem Stil betrieben haben soll. Er war das Bindeglied für einen florierenden Handel mit gefälschtem Geld, Drogen und anderen illegalen Waren, wie auf der Website des LKA NRW veröffentlicht wurde.
Beweise für die hochprofessionelle Fälschung
Schockierende Enthüllungen zeigen, wie tief die Wurzeln der neapolitanischen Mafia in diese kriminellen Strukturen reichen. Bei einem großen Einsatz wurden unter anderem 160.000 Euro in qualitativ hochwertigem Falschgeld sichergestellt. Neben der Falschgeldproduktion zielt das Strafverfahren auch auf die illegalen Handelsaktivitäten der Verdächtigen ab, die Fahrzeuge und gefälschte Dokumente vertickten. Damit wird deutlich, wie vernetzt und professionell die Machenschaften organisiert sind. Europol unterstützt die Ermittlungen mit fachexpertisen Informationen, während die Polizei in NRW und Italien eng zusammenarbeiten, um das kriminelle Netzwerk zu zerschlagen, so 5min.at und das LKA NRW.
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