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In den frühen Morgenstunden kam es gleich zu zwei Erdbeben in der österreichischen und schweizerischen Region, die bei vielen Bewohnern für ein überraschendes Zittern sorgten. Laut dem Österreichischen Erdbebendienst wurde ein schwaches Beben der Magnitude 2,3 registriert, dessen Epizentrum zwölf Kilometer westlich von Imst und dreizehn Kilometer nördlich von Landeck lag. Um 4.00 Uhr bemerkten einige Anwohner die seismischen Aktivitäten, die jedoch keine Schäden an den Gebäuden erwarten ließen. Vor einer Woche gab es in der Nähe von Telfs ebenfalls ein spürbares Beben.
Währenddessen meldete der Schweizerische Erdbebendienst der ETH Zürich ein stärkeres Erdbeben der Stärke 3,3, das sich um 10.22 Uhr zwischen dem Zuger- und Ägerisee ereignete. Die Erschütterungen waren in mehreren Kantonen der Deutschschweiz deutlich spürbar, und in den ersten Stunden gingen etwa 300 Meldungen von besorgten Bürgern ein, hauptsächlich aus den Regionen nördlich und nordwestlich des Epizentrums, wie in Zug, Schwyz und Zürich. Eindrucksvoll war die Berichterstattung auf Twitter, wo Anwohner auch vom Hochrhein und im Südschwarzwald von "Rumpeln und Zittern" berichteten.
Seismische Aktivität und Prognosen
Die Erdbeben ereigneten sich in einer Tiefe von rund 32 Kilometern und wurden als Teil der geologischen Störungen in der Region eingestuft. Das bebte gerade einmal sechs Jahre nach einem ähnlichen Ereignis in Zug, als ein Beben der Stärke 4,2 registriert wurde. Der Schweizerische Erdbebendienst betonte, dass bei der aktuell registrierten Stärke und Tiefe keine nennenswerten Schäden zu befürchten sind, es könnten allerdings in den kommenden Tagen weitere, möglicherweise spürbare, Beben auftreten.
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