Am 6. Februar 2026 ereignete sich ein Vorfall in einem Schnellrestaurant in Völs, Tirol, bei dem eine unbekannte Substanz ausgetreten ist. Gegen 13:40 Uhr klagten insgesamt 33 Personen über Atemwegsreizungen, darunter Husten, Kopfschmerzen und plötzlicher Schwindel. Nach dem Eintreffen der Polizei wurden die Betroffenen bereits im Freien versorgt; glücklicherweise mussten keine von ihnen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Atemwegsreizungsereignis dieser Art kann ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen auf die oberen und unteren Atemwege haben, wie es Bgbau beschreibt.

Die Polizei traf umgehend Maßnahmen zur Sicherstellung der Sicherheit. Das Restaurant wurde geräumt, und es wurde eine Sammelstelle für die Erstversorgung der Betroffenen eingerichtet. Auch die Feuerwehr führte umfangreiche Luftmessungen durch; diese erbrachten allerdings keine konkreten Hinweise auf gefährliche Substanzen. Im Rahmen des Vorfalls wurden die Räume des Objekts ventilisiert, und die nachfolgende Nachsuche durch gefahrstoffkundige Organe blieb ebenfalls erfolglos. Ermittlungen zur genauen Ursache des Austritts der Substanz sind in Vollzug.

Weitere Vorfälle mit Atemwegsreizungen

<pÄhnliche Vorfälle mit Atemwegsreizungen sind auch in anderen Städten wie Konstanz dokumentiert worden. So klagten dort mehrere Personen im Kulturzentrum am Münster über Atemwegsprobleme, was zu einem großen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften führte. Insgesamt wurden 15 Personen leicht verletzt, drei von ihnen mussten sich im Krankenhaus behandeln lassen. Auch hier konnten die Einsatzkräfte keine Gefahrenstoffe feststellen, und die Entwarnung erfolgte gegen 20:20 Uhr.

Die Reizungen der Atemwege können durch chemisch irritierende oder giftige Substanzen ausgelöst werden, wie Bgbau erklärt. Diese Reizungen betreffen sowohl die oberen Atemwege, wie Nase und Rachen, als auch die unteren Atemwege, die Luftröhre und Lunge. Lokale Irritationen können reversibel sein, es besteht jedoch auch das Risiko eines chronisch-obstruktiven Zustands, wenn die Exposition über längere Zeiträume erfolgt.

Fazit und Ausblick

Die genauen Ursachen der beiden Vorfälle in Tirol und Konstanz sind derzeit noch unklar. In Völs bleiben die Ermittlungen der Polizei im Gange, um mögliche Gründe für den Austritt der reizenden Substanz zu erforschen. Bis zu einer Klärung der Situation sind die Behörden gefordert, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um die betroffenen Personen und die Öffentlichkeit zu schützen. Der Vorfall verdeutlicht die Notwendigkeit von Wachsamkeit im Umgang mit chemisch irritierenden Stoffen, die gesundheitliche Probleme verursachen können.