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Temperatursturz am Wochenende: Kaltfront bringt Winter zurück nach Österreich!

Die aktuellen Wetterlagen in Österreich bringen einen markanten Temperatursturz mit sich. Bis Samstag können die Temperaturen in den angenehmen Frühlingstemperaturen von 15 bis 20 Grad Celsius verweilen, doch bereits in der Nacht auf Sonntag wird eine Kaltfront erwartet, die einen drastischen Abfall der Temperaturen mit sich bringt. Die Wetterexperten prognostizieren einen Temperatursturz im zweistelligen Grad-Bereich, der sich insbesondere auf Ober- und Niederösterreich sowie Wien auswirken wird, berichtet 5min.at.

Im Süden, beispielsweise in Graz, wird ein Temperaturabfall von bis zu 13 Grad von Samstag auf Sonntag prognostiziert. Solche extremen Temperaturveränderungen innerhalb von nur 24 Stunden sind in der Regel eine Seltenheit. Während Schnee in den Niederungen kaum fallen wird, sind in den Bergen einige Zentimeter zu erwarten. Autofahrer und Fußgänger sollten sich jedoch auf „ein paar Flocken“ in Städten wie St. Pölten, Wien oder Eisenstadt einstellen.

Folgen für die Landwirtschaft

Die Kaltfront könnte ernsthafte Probleme für die bereits blühenden Marillenbäume verursachen. Im Mühlviertel wird sogar leichter Frost in der Nacht auf Sonntag erwartet, und die Temperaturen könnten in der Nacht auf Montag in den Minusbereich rutschen. Prognosen zur kommenden Woche deuten darauf hin, dass die Normaltemperaturen bald zurückkehren werden.

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Diese Wetterphänomene werfen Fragen zur Klimaentwicklung auf. In sozialen Medien und von Bloggern wird die Kaltfront in Verbindung mit der Klimakrise thematisiert, wie apa.at berichtet. Skeptiker des menschengemachten Klimawandels fühlen sich durch diese Wetterereignisse bestätigt, obwohl kühlere und regnerische Phasen nicht im Widerspruch zur globalen Erderwärmung stehen.

Klimawandel und Extremwetter

Österreich hat in der letzten Zeit zahlreiche Rekorde gebrochen. So war 2023 das wärmste Jahr in der über 250-jährigen Messgeschichte des Landes, und auch der April 2024 lieferte unterdurchschnittlich kühle Tage, die jedoch im Gesamtbild weiterhin überdurchschnittlich warm waren. Laut dem Weltklimarat nehmen Extremwetterereignisse wie Starkregen und extreme Hitze aufgrund der fortschreitenden Erderwärmung zu und stellen eine direkte Folge des Klimawandels dar (WWF.de).

Die dramatische Steigerung der Oberflächentemperatur der Erde, die Geschwindigkeit, mit der der Meeresspiegel und die Treibhausgaskonzentration ansteigen, wird von zahlreichen Studien belegt. Auch in Westeuropa treten Wetterextreme auf, die früher einmal selten waren. Es gibt klare Aufforderungen zur Begrenzung der Erderhitzung und zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen, um der Klimakrise wirksam zu begegnen.

Insgesamt zeigt die momentane Kaltfront, dass das Wetter in Österreich immer unberechenbarer wird und die Klimakrise in ihrer Dramatik und Komplexität die Menschen und die Natur vor große Herausforderungen stellt.

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Wien, Österreich
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Kaltfront
Beste Referenz
5min.at
Weitere Quellen
apa.at

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