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Im Wiener Landesgericht kam es zu einem schockierenden Rechtsstreit zwischen zwei ehemaligen Mitbewohnerinnen, die durch ein dramatisches Ereignis verbunden sind. Die 88-jährige Pensionistin Frau K. behauptet, ihre 49-jährige Mitbewohnerin, eine chinesische Künstlerin, sei verantwortlich für ihren Oberschenkelhalsbruch, der am 12. Oktober passiert sein soll. Angaben von krone.at berichten, dass der Vorfall aus einem Streit nach dem Beobachten des Fernsehens resultierte, der in einen physischen Angriff mündete. Frau K. beschreibt die Situation, in der sie nach einem gewalttätigen Übergriff hilflos im Stiegenhaus um Hilfe rief, nachdem sich die Künstlerin geweigert hatte, ihren Schlaf aufzugeben.
Widersprüchliche Aussagen und Ausgang des Prozesses
Die Angeklagte hingegen beharrt darauf, dass Frau K. lediglich stolperte und fiel, während sie selbst zum Zeitpunkt des Unfalls lag. Laut ihr sei die Pensionistin einfach ungeschickt gewesen. Die Richterin Danja Petschniker betrachtete die verschiedenen Darstellungen und wies darauf hin, dass die Chaos in der Wohngemeinschaft nach dem Vorfall augenscheinlich untragbar geworden ist. Beide Frauen hatten wechselseitige Anzeigen erstattet, wobei die Wohngemeinschaft letztlich aufgelöst wurde, wie auf geschichtewiki.wien.gv.at berichtet wird, wo auch über die Karriere der ehemaligen Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein, die als prominenteste Juristin in Österreich gilt, reflektiert wird.
Der Ausgang des Verfahrens endete mit einem nicht rechtskräftigen Freispruch für die Künstlerin, was vermutlich die Wogen zwischen den beiden Frauen nicht glätten wird. Vor Gericht schwebt weiterhin die Frage im Raum, ob die Vorfälle tatsächlich so stattfanden, wie beide Parteien sie schildern. Das Ganze spricht für den tiefen Konflikt in einem solchen Zusammenleben, das nicht nur rechtliche, sondern auch menschliche Dimensionen hat.
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