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Die Ski-Weltmeisterschaft 2025 in Saalbach-Hinterglemm beginnt mit einem Paukenschlag! Stephanie Venier, die 31-jährige Tirolerin, sorgt für jubelnde Gesichter, indem sie im Frauen-Super-G mit einer herausragenden Leistung die Goldmedaille eroberte. Mit einer Zeit von 1:20.47 Minuten setzte sich Venier hauchdünn vor der Italienerin Federica Brignone (+0,10 Sek.), die Silber gewann, durch und krönt sich erstmals zur Weltmeisterin. Dies ist ein historischer Moment für den ÖSV, denn es ist die erste Super-G-Goldmedaille für die österreichischen Frauen seit Nicole Schmidhofer 2017 in St. Moritz, wie auf laola1.at berichtet wird.
Im Wettkampf um Bronze gab es einen spannenden Dreikampf: Lauren Macuga aus den USA und die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie erzielten beide eine Zeit von +0,24 Sekunden hinter Venier. Macuga, die in ihrem ersten Weltmeisterschaftsrennen gleich eine Medaille gewann, ist mit nur 22 Jahren die jüngste Skifahrerin, die in einem Speed-Rennen (Abfahrt oder Super-G) seit 2013 bei Weltmeisterschaften eine Medaille gewonnen hat, wie nbcsports.com berichtet. Für die US-Amerikanerin handelt es sich um einen persönlichen Triumph, der in die Geschichtsbücher eingeht.
Die Konkurrenz war stark, und so mussten sich große Namen wie Sofia Goggia (5.) und Lara Gut-Behrami (8.) im geschlagenen Feld einreihen. Die deutsche Starterin Emma Aicher landete auf dem 6. Platz. Besonders tragisch verlief der Tag für Ricarda Haaser, die nach einem Sprung stürzte und möglicherweise eine Knieverletzung erlitt. Venier, die älteste Super-G-Weltmeisterin aller Zeiten, schaffte es zudem, 34 Jahre nach Ulrike Maier erneut eine Goldmedaille für Österreich im Super-G bei einer WM in Saalbach zu gewinnen.
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