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Kampf gegen Leerstand: Wie stehen unsere Innenstädte da?

In der Wiener Innenstadt nimmt die Umgestaltung der Mariahilfer Straße Formen an. Die Signa-Gruppe plant, die ehemalige Leiner-Niederlassung auf der Mariahilfer Straße 18 bis 2023 in ein hochklassiges Luxus-Kaufhaus umzuwandeln. Dieses wird auf 24.000 Quadratmetern ein Sortiment bieten, das sich an den renommierten Warenhäusern KaDeWe in Berlin und Alsterhaus in Hamburg orientiert. Hannes Lindner, Experte des Beratungsunternehmens Standort und Markt, äußert sich zu den Ambitionen und Herausforderungen dieses Vorhabens und betont, dass es viele Fragen hinsichtlich der Positionierung und der Zielgruppe des neuen Kaufhauses gibt, das sowohl internationale Luxusmarken als auch erschwinglichere Marken umfassen könnte, wie der KURIER berichtet.

Stadtentwicklung und Leerstände

Die Diskussion um die Leerstände in den Innenstädten Österreichs ist ebenfalls prominent. Hannes Lindner warnt vor einer alarmierenden Zunahme leerstehender Geschäftsräume. In vielen Städten ist der Leerstand auf bis zu 20 Prozent angestiegen, was eine ernsthafte Bedrohung für das Einzelhandelsumfeld darstellt. Diese Entwicklung wird durch Faktoren wie Bürokratie und hohe Kosten verstärkt. Während die großen Städte mit einem Leerstand unter fünf Prozent, mehr oder weniger gut dastehen, kämpfen kleinere Städte, insbesondere in der Steiermark und Niederösterreich, mit gravierenden Problemen. Lindner plädiert für Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität dieser Bereiche, wie verbesserte Einkaufserlebnisse und bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr, wie ORF berichtet.

Die Mariahilfer Straße könnte jedoch durch das neue Luxus-Kaufhaus einen frischen Impuls erhalten. Die Hoffnung, zahlungskräftige Kunden anzuziehen, wird sowohl von Lindner als auch von Experten der Wirtschaftskammer positiv bewertet. Das Projekt könnte nicht nur dazu beitragen, die Geschäfte vor Ort zu beleben, sondern auch einen spannenden neuen Anziehungspunkt in der traditionsreichen Einkaufsstraße schaffen. Zudem wird die Mariahilfer Straße durch neue Marken und Geschäfte, wie die britische Sportmodekette JD Sports und die schwedische Modekette H&M, die Mutterhäuser erweitern, was die Attraktivität des Standorts weiter steigern könnte.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Regionales
In welchen Regionen?
Wien
Genauer Ort bekannt?
Mariahilfer Straße 18, 1060 Wien, Österreich
Ursache
Bürokratie, Kosten, schlechte Lage
Beste Referenz
steiermark.orf.at
Weitere Quellen
kurier.at

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