Am 25. Oktober 2025 löste eine alarmierende Entdeckung in Wien-Hernals einen großangelegten Polizeieinsatz aus. Vor einem Standort der Zeugen Jehovas in der Klopstockgasse wurden zwei herrenlose Koffer gefunden. Die Polizei und Einsatzkräfte reagierten schnell und sperrten den Bereich großflächig ab, um mögliche Gefahren auszuschließen.
Zusätzlich zu den Polizeikräften waren auch Rettung und Feuerwehr vorsorglich vor Ort, um auf jede mögliche Bedrohung vorbereitet zu sein. Die koffer wurden von sprengstoffkundigen Organen untersucht. Glücklicherweise konnte nach einer umfangreichen Prüfung kurz nach 22 Uhr Entwarnung gegeben werden, da keine Gefahr festgestellt wurde. Dennoch bleibt die Herkunft der Koffer weiterhin unklar.
Verdächtiger in der Steiermark festgenommen
Die Zeugen Jehovas haben in der Geschichte oftmals Gewalt und Verfolgung erfahren, wie in einem neuen Buch dokumentiert wird, das den Widerstand dieser Glaubensgemeinschaft während der NS-Zeit beleuchtet. Diese Ereignisse werfen einen Schatten auf die heutige Situation, wo trotz der Entwarnung in Wien, die Ängste rund um Angriffe auf religiöse Gemeinschaften bestehen bleiben.
Die Vorfälle in Wien und der Steiermark verdeutlichen die Notwendigkeit für erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in sensiblen Bereichen, insbesondere zum Schutz von Minderheiten und religiösen Gruppen. Die Ermittlungen zur Herkunft der Koffer in Wien und die Hintergründe des Verdächtigen in der Steiermark werden weiterhin genau beobachtet.