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Sturm Graz: Traum von eigener Akademie nach wirtschaftlichem Erfolg!

Sturm Graz steht vor entscheidenden Weichenstellungen in seiner Vereinsstruktur. Der Fußballclub hat sich wirtschaftlich konsolidiert und konnte in den letzten Jahren signifikante Einnahmen erzielen. Diese Entwicklung eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, darunter die Realisierung eines neuen Trainingszentrums, das die Infrastruktur der Akademie maßgeblich verbessern könnte.

Ein besonders spannendes Thema, das derzeit diskutiert wird, ist die Überlegung, eine eigene Akademie zu betreiben. Die Vorplanungen hierzu sind vielversprechend, da der Vertrag mit dem steirischen Fußballverband (StFV) unbefristet ist und Kündigungsoptionen beinhaltet. Dies bedeutet, dass Sturm Graz flexibler im Hinblick auf seine Ausbildungsstrategien agieren kann.

Akademiekonzepte und Wettbewerbsbedingungen

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hat klare Parameter für die Gründung und den Betrieb von Fußballakademien definiert. Die Akademielizenzen sind bis zur Saison 2027/2028 gültig, während Kriterien für diese Lizenzen im Regulativ zur Talenteförderung festgelegt sind. Ein entscheidendes Element ist das Punktesystem, welches über die Teilnahme an der obersten Akademieliga entscheidet. Die nächste Möglichkeit zur Vergabe dieser Lizenzen wird im Jahr 2028 liegen.

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In der ÖFB-Jugendliga spielen die zwölf am besten bewerteten Ausbildungsstätten, darunter namhafte Teams wie Rapid, Austria und Red Bull. Akademien, die alle Kriterien erfüllen, haben die Möglichkeit, in der ÖFB-Jugendregionalliga mitzuspielen, darunter auch Neulinge wie Hartberg, Klagenfurt und GAK. Dies zeigt, wie wichtig eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Talente ist, unabhängig von der Trägerschaft der Akademien.

Regionale Ausbildung und Unterstützung durch Experten

Besonderes Augenmerk legt der ÖFB auf Regionalität und Flächendeckung im österreichischen Fußball. Für Sturm Graz könnte sich somit die Möglichkeit ergeben, im Jahr 2028 mit einer eigenen Ausbildungsstätte anzugreifen. Andreas Schicker, der ehemalige Sportchef von Sturm, hatte bereits Überlegungen zu einer „Sturm-Akademie“ angestellt. Unterstützung erhält diese Idee auch von Robert Urbanek, dem Technischen Direktor bei der Wiener Austria, der die Entwicklung einer eigenen Ausbildungsstätte befürwortet.

Ein weiterer Kontext zur Talentförderung im österreichischen Fußball beleuchtet ein Forschungs- und Kooperationsprojekt mit dem ÖFB, das seit 2001 besteht. Dieses Projekt, unter der Leitung von Jürgen Birklbauer, Alexander Kösters und David Stollnberger, umfasst die Erhebung sportmotorischer Leistungen und anthropometrischer Daten von Nachwuchsfußballspielern. Die Zielgruppen umfassen sowohl Landesverbandsausbildungszentren als auch Akademien.

Durch die Anwendung komplexer leistungsdiagnostischer Testverfahren zielt das Projekt darauf ab, erkenntnisbasierte Antworten auf Forschungsfragen zur Talentfindung zu liefern und so das Potential des österreichischen Fußballs nachhaltig zu steigern. Diese Datenbank ist im internationalen Vergleich einzigartig und könnte für Sturm Graz von großem Nutzen werden, während der Verein über die Etablierung einer eigenen Akademie nachdenkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sturm Graz in einer entscheidenden Phase ist. Die Pläne zur möglichen Gründung einer Akademie könnten nicht nur die Zukunft des Clubs, sondern auch die des österreichischen Fußballs nachhaltig beeinflußen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird und ob Sturm Graz im Jahr 2028 den entscheidenden Schritt wagen kann.

Für weitere Informationen über die Entwicklungen bei Sturm Graz und die Talentförderung im Fußball besuchen Sie die Artikel auf 90minuten.at und plus.ac.at.

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