14-Jährige bei Böllerexplosion in Graz schwer verletzt – Polizei ermittelt!

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Eine 14-Jährige wurde in Graz bei einer Böllerexplosion verletzt. Der illegale Feuerwerkskörper stammt von einem Mitschüler.

Eine 14-Jährige wurde in Graz bei einer Böllerexplosion verletzt. Der illegale Feuerwerkskörper stammt von einem Mitschüler.
Eine 14-Jährige wurde in Graz bei einer Böllerexplosion verletzt. Der illegale Feuerwerkskörper stammt von einem Mitschüler.

14-Jährige bei Böllerexplosion in Graz schwer verletzt – Polizei ermittelt!

Am Freitag, dem 6. Dezember 2025, wurde eine 14-jährige Schülerin in Graz bei einer Böllerexplosion verletzt. Die Polizei informiert, dass der verwendete Böller der Kategorie F4 stammt und aus dem Ausland importiert wurde. Solche Feuerwerkskörper sind für Privatpersonen nicht zugelassen. Das Mädchen hatte den Böller von einem Mitschüler erhalten und wollte ihn auf ihrem Balkon ausprobieren, als er überraschend in ihrer Hand explodierte.

Der Vorfall ereignete sich in der Wohnung des Mädchens in der Zeppelingasse im Bezirk Puntigam. Nach der Explosion informierte die 14-Jährige ihren Bruder, der umgehend die Rettungskräfte alarmierte. In der Folge erhielt das Mädchen Erste Hilfe von einem Notarzt und wurde anschließend in die Kinderchirurgie des LKH Graz eingeliefert. Die Schwere ihrer Verletzungen ist derzeit unklar, jedoch wird der Vorfall von der Polizei weiter untersucht, um zu klären, wie der Böller in den Besitz des Mädchens gelangte.

Unfallursache und Ermittlungen

Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich auf die Herkunft des explodierenden Böllers sowie darauf, ob dieser illegal verkauft wurde. Das Mädchen wollte den Böller laut ersten Berichten auf dem Balkon zünden, jedoch ereignete sich die Explosion, während sie das Feuerwerk noch in der Hand hielt. Dies wirft Fragen zur Sicherheit und zum verantwortungsbewussten Umgang mit Feuerwerkskörpern auf.

Feuerwerkskörper der Kategorie F4 sind in Österreich für den Privatgebrauch nicht zugelassen, was die Tragweite des Vorfalls nur verstärkt. Der Bruder des Mädchens wird als entscheidende Hilfe beschrieben, da er die Rettungskette in Gang setzte und somit schnell Hilfe leisten konnte.

Die Diskussion um die Gefahren illegaler Feuerwerkskörper ist weiterhin von Bedeutung, insbesondere in der Vorweihnachtszeit, wenn viele Menschen zu Feuerwerk greifen. Mit der fortwährenden Aufklärung über die Risiken solcher Produkte wird die Hoffnung verbunden, dass Unfälle wie dieser vermieden werden können. Weitere Informationen zu den Regeln und Vorschriften rund um Feuerwerkskörper sind dringend erforderlich, um derartige Vorfälle in der Zukunft zu reduzieren.