Am 17. Jänner 2026 ereignete sich im Pusterwald im Pongau, Österreich, ein tragisches Lawinenunglück, bei dem drei Skitourengeher aus Tschechien ums Leben kamen. Ein 50 Jahre alter Mann, ein 46-jähriger Mann und eine 35-jährige Frau verloren ihr Leben, als die Lawine sie erfasste. Der Einsatz zur Bergung der Leichen begann am 18. Jänner 2026 und war von schwierigen Wetterbedingungen geprägt. Insgesamt waren rund 150 Rettungskräfte, darunter Bergretter, die Alpinpolizei, Polizeikräfte sowie drei Notarzthubschrauber und Freiwillige Feuerwehren im Einsatz. Am Nachmittag des 18. Jänner konnten die Leichname geborgen werden. Vier weitere Personen, die der Lawine entkamen, erhielten Erste Hilfe und psychologische Betreuung.
Die Ereignisse reihten sich in eine Serie von Lawinenabgängen ein, die am 18. Jänner 2026 im Pongau stattfanden. Fünf Menschen starben an diesem Tag infolge von Lawinen, darunter eine 58-jährige Skitourengeherin aus Niederösterreich, die in Bad Hofgastein ums Leben kam. Vier weitere Todesopfer, Mitglieder einer geführten Skitour des Alpenvereins, starben im Großarltal. Dies berichtet salzburg24.at.
Chronologie der Lawinenabgänge
- Erste Lawine:
- Zeit: ca. 12:30 Uhr
- Ort: Schmugglerscharte
- Details: Ein Ehepaar aus Niederösterreich, die Frau löste die Lawine aus und wurde tot geborgen.
- Zweite Lawine:
- Zeit: ca. 14:00 Uhr
- Ort: Finsterkopf (2.152 Meter Seehöhe) im Großarltal
- Details: Sieben Tourengeher wurden verschüttet. Ein 58-jähriger Salzburger konnte sich selbst befreien und die Einsatzkräfte alarmieren.
- Tote: zwei Tiroler (63, 65), ein Oberösterreicher (53), eine Steirerin (60).
- Überlebende: Ein Mann mit schweren Verletzungen und eine Frau mit leichten Blessuren.
Alle Betroffenen hatten Lawinenverschüttetensuchgeräte dabei. Die Einsatzkräfte umfassten etwa 100 Bergretter aus verschiedenen Regionen, darunter Großarl, Bad Hofgastein und Bad Gastein, sowie mehrere Hubschrauber, Hundeführer, Kriseninterventionsteams und Notfallsanitäter. Der Bezirksleiter der Bergrettung Pongau, Gerhard Kremser, äußerte sein tiefes Mitgefühl und warnte eindringlich vor der gegenwärtigen Lawinenlage. Der Alpenverein und andere Organisationen haben auf die erheblichen Risiken hingewiesen, die beim Skitourengehen in der aktuellen Wetterlage bestehen.
Zusätzlich zu den Vorfällen im Pongau gab es in der Steiermark weitere tragische Ereignisse, bei denen drei Wintersportler ihr Leben verloren. Auch ein Junge wurde kürzlich im Gasteinertal von einer Lawine getötet, was die besorgniserregende Situation in den österreichischen Alpen unterstreicht. Spiegel.de gibt einen umfassenden Überblick über die Gefahren, die in den Alpen zur Winterzeit bestehen.