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In Zukunftsfragen für die österreichische Landwirtschaft und Forstwirtschaft sind klare Entscheidungen gefordert. Am 27. Februar 2025 haben die Land&Forst Betriebe Österreich die Bildung einer neuen Bundesregierung als dringend notwendig erachtet. Diese Entwicklung kommt in einer Zeit wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten sowie der Notwendigkeit, das Budget zu konsolidieren. Die Präsidentschaft von Konrad Mylius unterstreicht, dass praktikable Lösungen gefordert sind, um den Eigentümern nicht weiter finanziellen Druck aufzuerlegen. Des Weiteren warnen sie vor neuen Substanzsteuern, die die Existenz kleiner, familiengeführter Betriebe gefährden könnten, was die Position des Verbandes stärkt.
Auch das Bekenntnis der neuen Regierung zu einer aktiven und nachhaltigen Bewirtschaftung ist von großer Bedeutung. So betonen die Land&Forst Betriebe, dass die Unterstützung von Umweltschutzmaßnahmen und die Reduzierung bürokratischer Hürden entscheidend sind, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Diese Maßnahmen sind notwendig, um Österreichs Kulturlandschaft nicht nur zu erhalten, sondern auch als wichtigen Bestandteil unserer Identität zu schützen. Die Mitgliedsbetriebe, die als Familienunternehmen landwirtschaftliche Verantwortung tragen, bewirtschaften rund ein Fünftel der österreichischen Landschaft und sorgen dafür, dass kulturelle Werte bewahrt bleiben, wie landforstbetriebe.at hervorhebt.
Die Land&Forst Betriebe Österreich haben sich somit ein klares Ziel gesetzt: die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen zu fördern und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Ihre Arbeit orientiert sich am Motto „Natur nützen. Natur schützen.“, was die Balance zwischen ökonomischen und ökologischen Interessen unterstreicht. Die neue Bundesregierung wird nun gefordert sein, diese wichtigen Punkte in ihren Handlungsschwerpunkten zu berücksichtigen, um die Zukunft der Land- und Forstwirtschaft in Österreich nachhaltig zu sichern, so die Einschätzung von OTS.
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