Am 7. Februar 2026 fand im Rahmen der Olympischen Spiele in Italien der Skiathlon über 20 Kilometer statt, bei dem Teresa Stadlober den neunten Platz belegte. Die Langläuferin war vor dem Wettkampf von einer Erkältung beeinträchtigt, die sie als „Worst Case“ bezeichnete. Nach einem Rückstand von einer Minute auf die Podestplätze hatte Stadlober bereits zu Beginn ihres Rennens mit Schwierigkeiten zu kämpfen und lag auf ihrer Lieblingsstrecke im Fleimstal im Hintertreffen.
Die Langlaufbewerbe in Tesero fanden bei frühlingshaften Bedingungen statt, was den Athleten eine zusätzliche Herausforderung bot. Nach den ersten zehn Klassik-Kilometern wechselte Stadlober mit einem Rückstand von eineinhalb Minuten an der 15. Stelle. Dennoch zeigte sie im anschließenden Skatingteil eine bemerkenswerte Leistung, indem sie sich mit der fünftbesten Zeit um sechs Positionen verbesserte.
Medailienvergabe
Die schwedischen Athletinnen Frida Karlsson und Ebba Andersson sicherten sich die Gold- und Silbermedaille, während die Norwegerin Heidi Weng Bronze holte. Karlsson feierte mit ihrem Olympiasieg einen beeindruckenden Erfolg, 51 Sekunden vor der Weltmeisterin Andersson. Weng hingegen konnte ihr zweites Edelmetall erringen, nachdem sie bereits bei den Spielen 2014 in Sotschi Platz drei belegt hatte.
Schlussendlich lag Teresa Stadlober im Ziel 2:26,4 Minuten hinter Karlsson und nahezu exakt eine Minute hinter Weng. Ihr nächster Wettkampf steht bereits bevor: Am kommenden Donnerstag wird sie über 10 Kilometer im Skating antreten.
Die Herausforderungen im Leistungssport
Die Situation von Stadlober wirft auch ein Licht auf die Herausforderungen, denen sich Sportler, insbesondere im Langlauf, gegenübersehen. Verletzungen und gesundheitliche Probleme wie Verkühlungen können erhebliche Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit haben. In einem umfassenden Überblick zur Verletzungsprävalenz in der Leichtathletik wird festgestellt, dass etwa zwei Drittel der Athleten während einer Saison mindestens eine Verletzung erleiden. Die Verletzungsraten variieren je nach Geschlecht und Disziplin, und es gibt einen klaren Bedarf an Strategien zur Verringerung des Verletzungsrisikos und zur Medikamentenbewertung in Bezug auf ihren Einfluss auf die sportliche Leistung.
Es bleibt abzuwarten, wie Teresa Stadlober bei ihrem nächsten Wettkampf abschneiden wird, nachdem sie sich in dieser Olympiasaison bereits mit gesundheitlichen Herausforderungen auseinandersetzen musste. Ihre Willensstärke und Fähigkeit zur Verbesserung im Skatingteil könnten ihr helfen, auch in Zukunft erfolgreich im Wettbewerb zu bestehen.
Für weitere Informationen zu Stadlobers zweitem Wettkampf und den Ergebnissen der Olympischen Spiele, können Sie die Artikel von Kleine Zeitung und NÖN lesen, sowie einen vertiefenden Einblick in Verletzungen im Leistungssport durch den Artikel der Zeitschrift für Sportmedizin erhalten.