In einem bemerkenswerten Schritt zur Gesundheitsförderung hat ein städtischer Kindergarten das begehrte Gütesiegel „Gesunder Kindergarten“ erhalten. Dies wird als Anerkennung für außergewöhnliche Maßnahmen zur Gesundheit, Ernährung, Bewegung und Hygiene gewertet. Das Projekt „Smovey-Spaß im Kindergarten“ spielt dabei eine zentrale Rolle, indem es Kindern mit Hilfe von leichten Schwungringen, den sogenannten Smovey-Ringen, spielerisch Bewegung und Koordination näherbringt. Diese Ringe erzeugen sanfte Vibrationen und fördern somit das Körperbewusstsein der Kinder.
Laut klick-kaernten.at erleben die Kinder die Einheiten als Bewegungsabenteuer, angeleitet von einer erfahrenen Trainerin. Freude, Lachen und gemeinsames Tun stehen hier im Vordergrund. Pädagogen betonen, dass die Übungen einfach in den Alltag integriert werden können und dabei gute Ergebnisse in der Gesundheitsförderung zeigen.
Bewegung im Kindergarten und deren Bedeutung
Der darf nicht unterschätzt werden, da Bewegungsmangel und dessen Folgen auch Kinder betreffen. Lehrer und Betreuer berichten von zunehmender Bewegungsarmut und dem damit verbundenen Anstieg von Hyperaktivität bei Kindern. Ärzte warnen vor den gesundheitlichen Folgen, die Bewegungsmangel mit sich bringt, wie Übergewicht und andere degenerative Erkrankungen. Das Smovey-System, bekannt für seinen positiven Einfluss auf die Bewegungsfreude, hat sich von einem Rehasport- zu einem weit verbreiteten Breitensportgerät entwickelt, das nicht nur in Kindergärten, sondern auch in der Rehabilitation eingesetzt wird. Freemade.de hebt hervor, dass es unter dem Motto „swing, move & smile“ nicht nur um die Freude an der Bewegung geht, sondern auch um die Förderung von Kreativität und Teamarbeit.
Die Integration solcher Programme in den Kindergartenalltag ist nicht nur eine Antwort auf die aktuelle Herausforderung der Bewegungsarmut, sondern auch eine präventive Maßnahme. Frühzeitige Gesundheitsbildung kann einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Gewohnheiten und Einstellungen der Kinder haben, was schließlich zur alltäglichen Gesundheitsförderung beiträgt.
Gesundheitsförderung als Teil der Erziehung
Ein wichtiges Ziel der Gesundheitsförderung im Kindesalter ist es, Kinder zu einem gesunden Lebensstil zu erziehen. Ein Ansatz wäre das „Ich-bin-ich-Programm“, das positive Selbstwertbildung und ein Zugehörigkeitsgefühl fördern soll. In den ersten Lebensjahren wird häufig der Grundstein für gesundheitliches Verhalten gelegt und Bildungseinrichtungen haben die Aufgabe, diese Fähigkeiten zu unterstützen. Laut kindergartenpaedagogik.de erfolgt dies durch verschiedene Module, die Themen wie Körpererfahrung, kreative Spiele und Stressbewältigungsstrategien abdecken.
Ein wesentlicher Bestandteil des Programms sind die flexiblen Gesundheitstage, die die aktive Einbeziehung der Erzieher/innen fördern. Das positive Feedback von Fachkräften zeigt, dass solche Initiativen eine wichtige Rolle im Alltag der Kinder spielen und dabei helfen können, ein starkes Selbstwertgefühl zu entwickeln. Gerade in sozialen Brennpunkten, wo Kinder oft mit Nachteilen konfrontiert sind, können solche Programme entscheidende Unterstützung bieten und die sozialen Bedingungen verbessern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Kindergarten, als ein Ort der frühen Bildung, durch gezielte Gesundheitsförderung nicht nur für die körperliche, sondern auch für die seelische Entwicklung der Kinder förderlich wirkt. Mit Projekten wie dem „Smovey-Spaß im Kindergarten“ wird ein wertvoller Beitrag zur Förderung der Bewegung und zur langfristigen Gesundheitsentwicklung der Kinder geleistet.