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In der Silvesternacht 2025 erlebte Österreich einen massiven Polizeieinsatz, während Feiern und Gefahren aufeinanderprallten. In mehreren Bundesländern, darunter Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark, kam es zu absichtlichen Angriffen mit Knall- und Feuerwerkskörpern auf Polizeibeamte, was zu 20 Verletzten führte. Davon erlitten 13 Polizisten Verletzungen durch diese gezielten Attacken. Besonders brutal war ein Vorfall in Leoben, wo mehrere Beamte mit Böllern beworfen wurden; hinzu kam ein Polizist, der durch Splitter schwere Verletzungen am Bein davontrug. Die Ermittlungen gegen die tatverdächtigen Angreifer laufen bereits, die meisten sind identifiziert und werden strafrechtlich verfolgt, wie meinbezirk.at berichtete.
Rekordzahlen bei Pyrotechnik sichergestellt
Ein alarmierendes Merkmal dieser Silvesternacht war der beispiellose Anstieg an sicherer Pyrotechnik. Die Polizei stellte über 9.100 Einheiten illegaler Feuerwerkskörper sicher – eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr! Dazu kamen 18 strafrechtliche und zehn verwaltungsrechtliche Festnahmen, während über 2.300 Identitätsprüfungen durchgeführt wurden. Während die Polizei eine Zunahme an Anzeigen verzeichnete, darunter 21 wegen Körperverletzung und 75 wegen Sachbeschädigung durch unsachgemäßen Einsatz von Pyrotechnik, stellte die Exekutive fest, dass die gewachsene Bereitschaft der Bevölkerung, Vorfälle zu melden, ebenfalls eine Rolle spielte, wie heute.at festhielt.
Trotz der zahlreichen Vorfälle blieb der Jahreswechsel insgesamt ruhig, doch die heftigen Angriffe auf die Polizei werfen Schatten auf die festlichen Feierlichkeiten. Die Behörden machen deutlich, dass die intensiven Kontrollen der Polizei essenziell sind, um zukünftige Angriffe und die missbräuchliche Verwendung von Pyrotechnik zu verhindern. Die Bürger werden aufgefordert, weiterhin verdächtige Aktivitäten zu melden, um die Sicherheit während solcher Feiern zu gewährleisten.
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