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Am Abend des 27. Februar 2025 findet der renommierte Wiener Opernball in der Staatsoper statt, ein gesellschaftliches und kulturelles Highlight mit über 5.000 Gästen aus aller Welt. In Vorbereitung auf dieses Großereignis hat die Wiener Polizei umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Gerhard Karner, Innenminister, und Gerhard Pürstl, Landespolizeikommandant, haben sich vor Ort ein Bild von den Vorbereitungen gemacht und betonten die enge Zusammenarbeit der Polizei mit der Staatsoper. Multilaterale Sicherheitskräfte, darunter Spezialeinheiten und Sprengstoffspürhunde, sind mobilisiert, um mögliche Gefahren zu kontrollieren, so berichtete auch die Kleine Zeitung.
Obwohl seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel eine allgemeine erhöhte Gefährdungslage in Europa besteht, betont Karner, dass für Österreich keine spezielle Bedrohung für den Opernball erkennbar sei. Die Polizei wird an verschiedenen strategischen Punkten rund um die Staatsoper präsent sein, sowohl in Uniform als auch in Zivil. Zusätzlich wird das Polizeieinsatzkommando Cobra bereitstehen. Während der Veranstaltung wird auch die Überwachung von zwei Demonstrationszügen, deren Anmelder der Polizei bekannt sind, durch die Beamten sichergestellt, berichtete Pürstl. Mehrere Hundertschaften der Polizei sind im Einsatz, um jegliche Störung des Festes zu verhindern, was auch unterstreicht, dass es sich um eine sicherheitsrelevante Großveranstaltung handelt, so OTS.at.
Die Polizei hat in den vergangenen Jahren ihr Aufgabenfeld an die veränderten Sicherheitsbedürfnisse angepasst. Während früher gewalttätige Demonstrationen die größte Herausforderung darstellten, sind heute zahlreiche präventive Maßnahmen erforderlich, um den reibungslosen Ablauf des Balls zu garantieren. Minister Karner lobte die Polizei für ihre hervorragende Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz, der entscheidend für den Erfolg des Opernballs sei.
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