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Ein Kriminalfall, der die Schlagzeilen beherrscht: Nach intensiven Ermittlungen ist es der Polizei gelungen, den zweiten mutmaßlichen Serieneinbrecher einer Diebstahlserie festzunehmen. Der nun 40-jährige moldawische Staatsangehörige, gegen den ein EU-weit gültiger Haftbefehl vorlag, wurde am 4. Oktober 2024 in Barcelona verhaftet und anschließend nach Österreich überstellt. In der Justizanstalt Klagenfurt sitzt er seitdem in Untersuchungshaft. Diese Information bestätigte ORF Kärnten, der über die Festnahme und die laufenden Ermittlungen berichtete.
Von April 2022 bis November 2023 operierte das Duo in den Bezirken Klagenfurt-Stadt, Klagenfurt-Land und St. Veit/Glan und veranlasste dabei einen enormen Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro. Der 40-Jährige hat sich während seiner Vernehmung teilweise geständig gezeigt, äußert aber keinerlei Angaben zu seinen Motiven. Der erste mutmaßliche Täter, ein 26-jähriger Mann, war bereits zu Beginn dieses Jahres identifiziert und festgenommen worden, wie MeinBezirk berichtete. Zusammen begingen sie insgesamt 84 Einbrüche, wobei die Täter gewaltsam in die Häuser eindrangen und dabei zahlreichen Schaden hinterließen.
Ermittlungsdetails und Auswirkungen
Die umfangreichen Ermittlungen wurden vom Kriminaldienst des Stadtpolizeikommandos Klagenfurt initiiert und verdeutlichen den ernsthaften Handlungsbedarf der Polizeibehörden, um solche Verbrechen zu verfolgen und die Bevölkerung zu schützen. Während der ersten Festnahme hatte die Polizei bereits erfolgreich Beweismittel gesichert, die zur Ergreifung des zweiten Täters führten. Es bleibt abzuwarten, wie die Justiz in diesem Fall verfahren wird und welche Strafen die Täter aufgrund ihrer Taten erwarten dürfen.
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