Am 18. Jänner 2026 fand in der Handball-Europameisterschaft ein spannendes Duell zwischen Serbien und Deutschland statt. Serbien setzte sich mit 30:27 durch, was die theoretischen Chancen Österreichs auf einen Platz in der Hauptrunde aufrechterhielt. Deutschland, das bis zur 40. Minute führte, hatte Schwierigkeiten, den Vorsprung zu halten. Serbien nutzte die Gunst der Stunde und ging bei 22:21 erstmals in Führung. Ein entscheidender Moment trat ein, als Bundestrainer Alfred Gislason bei 26:25 eine Auszeit nahm, während Juri Knorr den Ausgleich erzielte. Nach dieser Phase zog Serbien auf 28:25 davon und sicherte sich schließlich den Sieg, was die Ausgangslage für die Österreicher schwieriger machte.
Österreich benötigt nun am letzten Gruppenspieltag einen Sieg über Serbien mit mindestens vier Toren, um weiterzukommen. Zudem ist das Team auf Schützenhilfe von Spanien im Spiel gegen Deutschland angewiesen, was die Situation zusätzlich kompliziert. Diese Konstellation zeigt, wie eng die Teamwechsel bereits in dieser frühen Phase des Turniers sind und unterstreicht die Bedeutung jedes Spiels.
Seriensieger Frankreich beeindruckt
Ein anderer Höhepunkt des diesjährigen Turniers war der Rekordsieg von Frankreich, das mit 46:26 gegen die Ukraine gewann. Dieser Sieg ist der höchste Toreerfolg, den eine Mannschaft in einem EM-Spiel erzielt hat. Die französischen Spieler Melvyn Richardson, Benoit Kounkoud und Dylan Nahi trugen mit jeweils sechs Toren zur Dominanz bei, während Dika Mem fünf Tore erzielte. Frankreich belegt mit vorerst vier Punkten den ersten Platz in Gruppe C.
Die Gruppenphase der Handball-Europameisterschaft 2026, die vom 15. Jänner bis zum 1. Februar in Dänemark, Schweden und Norwegen stattfindet, umfasst insgesamt 24 Mannschaften. Die ersten beiden Teams jeder der sechs Vorrundengruppen qualifizieren sich für die Hauptrunde. Der Titelverteidiger ist Frankreich, das sich mit seiner starken Leistung für die kommenden Runden bestens positioniert hat. Die Teams Dänemark, Schweden und Norwegen sind automatisch für die EM 2026 qualifiziert, während die restlichen Teilnehmer bis Mai 2025 ermittelt werden.
Am 1. Februar wird das Finale in Herning stattfinden, was die Spannung und Vorfreude auf das Finale weiter erhöht. Übertragungen in Deutschland erfolgen durch Das Erste und ZDF bei Spielen mit deutscher Beteiligung, während der ORF in Österreich alle Spiele mit österreichischer Beteiligung überträgt.