Am Sonntagmorgen, dem 15. Februar 2026, ereignete sich ein schwerer Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Dortmund, Nordstadt, Stahlwerkstraße. Das Feuer brach gegen 03:49 Uhr in einer Wohnung im ersten Obergeschoss aus und breitete sich über das hölzerne Treppenhaus aus. Die Feuerwehr wurde mit dem Einsatzstichwort „Menschenleben in Gefahr“ alarmiert, was die Dramatik der Situation verdeutlichte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Bewohner auf allen Etagen und an jedem Fenster zu sehen, konnten jedoch das Gebäude wegen des starken Rauches nicht verlassen.fireworld.at
Die Feuerwehr Dortmund mobilisierte zwei Drehleitern sowie tragbare Leitern zur Rettung der Bewohner. In einer bemerkenswerten Rettungsaktion konnten insgesamt 14 Personen, darunter drei Kinder, aus der Gefahrenzone gebracht werden. Atemschutztrupps gingen ins Gebäude, um den Brand zu löschen. Die Unterstützung kam auch von Löschzug 29 der Freiwilligen Feuerwehr aus Deusen. Trotz dieser schnellen Reaktion mussten drei der geretteten Personen wegen Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht werden.wdr.de
Betreuung der Betroffenen
Angesichts der kalten Witterung von minus drei Grad Celsius wurden die betroffenen Bewohner in einem Bus der Stadtwerke betreut, da das gesamte Gebäude aufgrund der starken Brandschäden für unbewohnbar erklärt wurde. Der Einsatz, der sich über rund drei Stunden erstreckte, führte dazu, dass das Gebäude stromlos geschaltet wurde, um weitere Gefahren zu vermeiden. Die Dortmunder Kriminalpolizei hat umgehend Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die bislang ungeklärt bleibt.fireworld.at
Brände in Mehrfamilienhäusern sind in Deutschland ein weit verbreitetes Problem. Laut der vfdb machen Küchen bereits 27 % der Brandentstehungen aus, und nahezu die Hälfte aller Brände in Wohngebäuden ereignet sich in diesen Bereichen. Zudem kommt es häufig zu ernsthaften Gefahren, wenn Brände zwischen 23 Uhr und 4 Uhr entstehen, obwohl sie seltener auftreten. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit für verbesserte Sicherheitsmaßnahmen und präventive Strategien in der Brandbekämpfung.
Die laufenden Ermittlungen zur Brandursache in Dortmund könnten wichtige Erkenntnisse liefern, die zur Verbesserung der Brandschutzmaßnahmen in Mehrfamilienhäusern beitragen. Die Feuerwehr und die Sicherheitsbehörden sind gefordert, aus solchen Vorfällen zu lernen, um künftige Brände zu verhindern und die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.