
Am 4. April 2025 kam es im Bezirk Baden, im Bereich Hochstrass/Schwabendörfl, zu einem schweren Vorfall mit einem motorisierten Flugdrachen. Kurz nach 15:00 Uhr verlor der Pilot die Kontrolle über das Fluggerät und stürzte ab. Die Freiwillige Feuerwehr Hochstrass und Klausen-Leopoldsdorf wurden umgehend zu einer T2 Menschenrettung alarmiert. Währenddessen war die Polizei Pressbaum bereits vor Ort und kümmerte sich zusammen mit einem Notarztteam um die Erstversorgung des Piloten.
Glücklicherweise war der Zustand des Piloten stabil und er war ansprechbar. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Genauer Informationen zu seinen Verletzungen sind derzeit noch nicht verfügbar. Die Feuerwehrmaßnahmen umfassten die Absicherung der Unfallstelle sowie die Sicherstellung des Fluggerätes in Kooperation mit der Polizei. Zudem wurde die Flugsicherung über den Vorfall informiert.
Rettungseinsätze aus der Luft
Die DRF Luftrettung, die in der Region für schnelle und professionelle Hilfe aus der Luft bekannt ist, berichtete von einem Jahr mit insgesamt 35,850 Einsätzen im Jahr 2024. DRF Luftrettung stellte fest, dass 17,907 dieser Einsätze von 14 Hubschrauberbasen durchgeführt wurden, die rund um die Uhr im Einsatz standen. Besonders auffällig war der Anstieg von 13% bei nächtlichen Einsätzen, wo 4,058 Einsätze in der Dunkelheit stattfanden.
Die Organisation bildet ein Team von etwa 1400 Mitarbeitenden in verschiedenen Berufen, die sich durch Teamgeist, Verantwortung und Freude auszeichnen. Aktuell sucht die DRF Luftrettung engagierte und qualifizierte Verstärkung und bietet vielfältige Job- und Karrierechancen in unterschiedlichen Bereichen, darunter HEMS TC, Ärzte, Piloten, Avioniker und Auszubildende. Interessierte können sich auf der Website der DRF Luftrettung um offene Stellen bewerben.
Moderne Rettungstechnik
Die Flotte der DRF Luftrettung gilt als die modernste im Bereich der zivilen Luftrettung in Europa. Die letzte EC135 wurde aus dem operativen Dienst zurückgezogen, die Organisation betreibt nun ausschließlich H135 und H145 Hubschrauber. In dieser Flotte sind aktuell 32 H145-Hubschrauber im Einsatz, die für duale Einsätze geeignet sind.
DRF Luftrettung testet bereits innovative Projekte, um die Patientenversorgung zu verbessern, wie beispielsweise einen neuen Bluttest zur frühzeitigen Erkennung von Hirnblutungen. Bei den Notrufen, die die Luftrettung erreicht haben, handelte es sich häufig um kritische medizinische Notfälle wie Herzinfarkte und Schlaganfälle, aber auch Unfälle wie der jüngste Vorfall mit dem motorisierten Flugdrachen fallen in dieses Aufgabenspektrum.
Die zügige Reaktion der Rettungskräfte und die moderne Technik der Luftrettung unterstreichen die Bedeutung einer gut organisierten Notfallmedizin in Österreich und die Verantwortung, die die DRF Luftrettung täglich trägt.
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