Die Wetterlage in Österreich und Teilen Deutschlands wird zum Wochenende durch extreme Winterbedingungen geprägt. Am Freitag, dem 9. Jänner 2026, sind insbesondere in mehreren Bundesländern von Österreich drastische Witterungsänderungen zu erwarten. Dichte Wolken bringen Schneefall oder Schneeregen, wobei vor allem im Bergland und im Süden eine Intensivierung des Schneefalls prognostiziert wird. Laut den Vorhersagen sind in Regionen wie Nordkärnten, Südostsalzburg und der Steiermark bis zu 30 Zentimeter Neuschnee möglich, was eine gelbe Schneewarnung zur Folge hat. Gleichzeitig warnt der Deutsche Wetterdienst vor unwetterartigen Schneeverwehungen, die sich von der Mitte nordostwärts bis zur Elbe ausbreiten werden.

Die Temperaturen werden mit Frühtemperaturen zwischen -10 und +1 Grad frigid sein, während die Höchsttemperaturen zwischen -3 und +5 Grad liegen, in Vorarlberg können sie sogar auf bis zu 8 Grad steigen. Im Vergleich zu den oft extrem niedrigen Werten vorangegangener Tage, die bis -27,9 Grad reichten, sind diese Prognosen fast milde. In Deutschland wird vor allem die südwestliche Region von schweren Sturmböen betroffen sein, die Orkanböen mit bis zu 130 km/h erreichen können.

Glatteiswarnung und Frostgefahr

Besonders alarmierend sind die Warnungen vor Glatteis, die für Oberösterreich und westliches Niederösterreich ausgesprochen wurden. In diesen Gebieten droht unter anderem im Grazer Becken sowie im Burgenland bis in die Abendstunden lokale Glatteisgefahr. Über weite Teile Nordostösterreichs sowie im Norden und Westen gilt ebenfalls eine Glatteiswarnung. Dies führt zu einem signifikanten Risiko auf Straßen und Wegen.

Laut den zunehmenden Wetterwarnungen von wettergefahren.de ist auch die Gefahr von markantem Glatteis beim Übergang von Schnee zu Regen ein ernstes Problem, vor allem in Mittelgebirgen. Am Freitag werden zudem die Gefahren von Schneeverwehungen signalisiert, die im Nordwesten und Osten signifikant ansteigen und möglicherweise unwetterartige Ausmaße annehmen.

Wind- und Frostwarnungen

Die meteorologischen Bedingungen werden durch starke Winde verstärkt, die in der Nacht zum Freitag auffrischen werden. Diese Böen können in der norddeutschen Tiefebene bis zu 55 km/h erreichen, während an Küstenregionen und in höheren Lagen Sturmböen bis zu 100 km/h zu erwarten sind. Am Freitag und in der Nacht auf Samstag wird zudem frostiges Wetter mit Temperaturen bis -9 Grad erwartet.

Mit der Ausbreitung milder Atlantikluft aus dem Südwesten wird sich die polare Kaltluft im Nordosten allmählich zurückziehen. Allerdings bleibt die gesamte Region von den Winterbedingungen betroffen, während am Wochenende der Einfluss polarer Luftmassen auch Deutschland vollständig erreicht.

Aktuelle Informationen können über die Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes abgerufen werden, wo eine detaillierte Übersicht über verschiedene Wetterelemente, wie Windböen und Schneeverwehungen, besteht. Besonders gefährdet sind die Regionen, in denen mehrere Warnungen gleichzeitig gelten.

Für alle betroffenen Regionen wird empfohlen, sich vor Reiseantritten über die aktuellen Wetterbedingungen zu informieren und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die nächste Aktualisierung der Informationen erfolgt spätestens am Freitag, dem 9. Jänner 2026, um 05:00 Uhr.

Für mehr Details besuchen Sie 5min.at, wettergefahren.de oder ndr.de.