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Schienengüterverkehr: Europäische Union setzt auf klimafreundliche Zukunft!

Im Rahmen des sozialpartnerschaftlichen Dialogs im Eisenbahnsektor haben die Gemeinschaft der Europäischen Bahnen und Infrastrukturgesellschaften (CER) sowie die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) gestern in Brüssel eine bedeutende gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Diese Erklärung legt den Fokus auf die zentrale Rolle des Schienengüterverkehrs als nachhaltigstes und effizientestes Verkehrssystem. Gerhard Tauchner, der das Abkommen für Österreich mitverhandelt hat, unterstützt die ambitionierten Ziele der Europäischen Kommission, den Schienengüterverkehr bis zum Jahr 2050 zu verdoppeln, um wichtige Klimaziele zu erreichen. "Die Umsetzung dieser Ziele erfordert jedoch dringende Maßnahmen, insbesondere eine gerechte Kostenwahrheit zwischen Straße und Schiene", betont Tauchner.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Notwendigkeit staatlicher Beihilfen für finanziell herausfordernde Einzelwagenladungsverkehre und den kombinierten Verkehr. Tauchner hebt hervor, dass in Österreich aktuell rund 30 Prozent der Güter per Bahn befördert werden, während der EU-Durchschnitt bei lediglich 17 Prozent liegt. Jedoch ist der Trend rückläufig, und kleine Bestellungen auf kurzen Strecken werden für Unternehmen zunehmend unprofitabel. Ohne Förderprogramme stehe insbesondere dieser Transportmethoden vor großen Herausforderungen. Für die Erreichung der Klimaneutralitätsziele und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist zudem der Ausbau des Schienennetzes sowie digitale Investitionen unerlässlich, was auch durch die Verbreiterung des Europäischen Verkehrsleitsystems (ERTMS) unterstützt werden sollte.

Sozialer Dialog im Eisenbahnsektor

Die Aktivitäten der CER und ETF sind Teil eines größeren Projekts zur Stärkung des sozialen Dialogs im Eisenbahnsektor, das laut dem Bericht der Europäischen Akademie für umweltorientierten Verkehr (EVA) auch grundlegende Belange in den Ländern des Westbalkans betrachtet. Diese Initiative zielt darauf ab, die Sichtbarkeit der sozialen Partner zu erhöhen und den Dialog zwischen den Mitgliedsstaaten und der EU zu intensivieren. In diesem Kontext wird betont, dass ein funktionierender sozialer Dialog in der EU unerlässlich ist, um die Beschäftigungsbedingungen zu verbessern und auf die Herausforderungen in der Transportbranche zu reagieren. Tauchner abschließend: "Wir brauchen Investitionen und starke Kooperationen, um die gemachten Fortschritte fortzusetzen und zukünftige Herausforderungen erfolgreich zu meistern", so Tauchner, wie auch in einer Publikation der EVA unterstrichen wurde.

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