
Ein tragischer Forstunfall ereignete sich am 4. März 2025 in Bramberg am Wildkogel, Bezirk Zell am See. Ein 75-jähriger Einheimischer wurde von einem umstürzenden Baum getroffen, der von einem 72-jährigen Begleiter gefällt wurde. Trotz sofortiger Maßnahmen zur Rettung, die durch den Begleiter in die Wege geleitet wurden, waren alle Wiederbelebungsversuche erfolglos. Der genaue Unfallhergang muss noch ermittelt werden, berichtet 5min.at.
Im Einsatz für die Rettung waren unter anderem die Bergrettung Neukirchen, ein Notarzthubschrauber sowie ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes. Auch die Polizeiinspektion Neukirchen und ein Hubschrauber der Polizei Salzburg waren vor Ort, um Unterstützung zu leisten. Unter den Umständen dieser tragischen Zwischenfälle wird die Wichtigkeit der Rettungskette bei Forstunfällen erneut deutlich.
Rettungskette und Notfallszenarien
Die korrekte Anwendung der Rettungskette ist entscheidend, insbesondere in unwegigem Gelände wie dem Wald. Bei Forstunfällen, wie sie auch in einem vom Roten Kreuz anlässlich eines Netzwerktreffens veröffentlichten Artikel beschrieben werden, müssen Rettungsmaßnahmen schnell und effektiv eingeleitet werden. Dabei spielt die Standortbestimmung eine wesentliche Rolle. Bei einem Notruf sollte die genaue Position angegeben werden können, was die Rettung erheblich beschleunigt, so die Erläuterungen auf roteskreuz.at.
Um dies zu erleichtern, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Standortbestimmung, wie GPS-Daten oder bekannte natürliche Referenzpunkte. Zu den Notfallmaßnahmen gehört auch die sofortige Einleitung der Hilfe durch Bergrettung, Feuerwehr und das Rote Kreuz, um die verunfallte Person schnellstmöglich zu bergen und in Sicherheit zu bringen.
Arbeitssicherheit im Wald
Die Sicherheit der Forstarbeiter ist von größter Bedeutung. Statistics from 2022 reveal that there were 91 forest accidents in Salzburg, highlighting the increased risks associated with this profession. Häufige Unfallursachen sind der Verlust der Kontrolle über Maschinen, das Brechen oder Fallen von Baumstämmen sowie Stürze auf rutschigem Boden. Dies unterstreicht die Relevanz von Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit, bestätigt waldwissen.net.
Unabhängig von den präventiven Maßnahmen müssen Forstarbeiter auch gut auf Notfälle vorbereitet sein. Die richtige Dokumentation von Rettungstreffpunkten und deren Bekleidung am Einsatzort sind dabei essenziell. Ein gut vernetztes System aus Aufklebern, die an Motorsägen, Erste-Hilfe-Taschen und Handys angebracht werden können, hilft im Notfall, schnell die nötigen Informationen weiterzugeben.
Der tragische Vorfall in Bramberg verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die trainierte Reaktion auf solche Notfälle und die Sicherstellung eines hohen Standards in der Arbeitssicherheit im Wald sind.
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