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RB Leipzig im Trainerfieber: Jaissle als Favorit auf Rose-Nachfolge!

RB Leipzig steht vor einer entscheidenden Phase in der Vereinshistorie, nachdem Marco Rose nach einer unglücklichen Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach als Trainer entlassen wurde. Die sportliche Leitung sah die Saisonziele in Gefahr, da das Team auf den sechsten Platz abgerutscht war. Zsolt Löw, bislang im Team von Jürgen Klopp, wurde als Interimstrainer ernannt und wird die Mannschaft bis zum Saisonende betreuen, in der Hoffnung, die Qualifikation für die Champions League zu sichern. Löw wird unterstützt von Peter Krawietz, Klopps langjährigem Co-Trainer.

Die neue sportliche Führung unter Marcel Schäfer hat bereits eine Liste potenzieller Trainer für die kommende Saison erstellt. Besonders im Fokus stehen Trainer mit Erfahrungen im Red-Bull-Kosmos. Laut oe24.at sind Oliver Glasner, Roger Schmidt und Matthias Jaissle die Hauptkandidaten für die Nachfolge von Rose.

Kandidaten für den Trainerposten

Matthias Jaissle, der mit 36 Jahren bereits zweimal österreichischer Meister wurde, gilt als Favorit. Der Ex-Trainer von Red Bull Salzburg hat das Team im Nachwuchsbereich von Leipzig bereits trainiert und ist derzeit beim saudischen Klub Al-Ahli tätig. Dort verdient er 11 Millionen Euro pro Jahr und könnte einen Wechsel zurück nach Europa in Betracht ziehen, wie rblive.de berichtet.

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  • Oliver Glasner (aktuell bei Crystal Palace): Gewann 2022 die Europa League mit Eintracht Frankfurt, hat einen Punkteschnitt von 1,72.
  • Roger Schmidt (vereinslos): Ehemaliger Trainer von Benfica Lissabon, bekannt für einen Punkteschnitt von 1,93 in 739 Spielen.
  • Danny Röhl (Sheffield Wednesday): Ehemaliger Assistent von Hansi Flick, Punkteschnitt von 1,40 in 82 Spielen.
  • Matthias Jaissle (Al-Ahli): Punkteschnitt von 2,05 in 205 Profispielen.
  • Robert Klauß (Rapid Wien): Aktuell mit Rapid auf dem fünften Platz in der österreichischen Bundesliga, Punkteschnitt von 1,66 in 247 Spielen.

Die sportliche Leitung plant, einen Trainer zu verpflichten, der die Klubphilosophie teilt und ein offensives Spiel predigt. Zsolt Löw wird derweil die verbleibenden neun Spiele der Saison im Blick haben, um das Team wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Er hat bereits betont, dass die Platzierung unter den ersten vier das Ziel ist, um die Teilnahme an der Champions League zu sichern, was die sportliche Ausgangssituation des Klubs betrifft.

Ein kompletter Neuanfang mit einem neuen Cheftrainer ist für den Sommer geplant. Der Trainerwechsel markiert eine wichtige Wende im Verein, der sowohl in der Bundesliga als auch im DFB-Pokal eine starke Vorstellung zeigen muss.


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