
In der Nacht zum 5. April 2025 ereignete sich auf der A 10 Tauernautobahn ein erheblicher Dieselaustritt aus dem Tank eines slowenischen Sattelzugs. Der Vorfall passierte um 00:12 Uhr im Bereich des Zetzenbergtunnels, als der Fahrer den Schaden bemerkte.[fireworld.at] Ein durch einen Gegenstand auf der Fahrbahn verursachtes Leck führte dazu, dass zwischen 350 und 500 Liter Diesel ausliefen, was eine Dieselspur von rund 2.100 Metern hinterließ.
Die Alarmierung der Feuerwehren Pfarrwerfen und Werfen erfolgte umgehend, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Feuerwehr Werfen konzentrierte sich darauf, das auslaufende Diesel zu fangen und den beschädigten Tank provisorisch abzudichten. Die Feuerwehr Pfarrwerfen wurde mit der Aufgabe betraut, Ölbindemittel ab dem Zetzenbergtunnel auszubringen.
Umfangreiche Aufräumarbeiten
Zur Verhinderung eines weiteren Austritts wurde ein Teil des Diesels aus dem beschädigten Tank abgepumpt. Auch eine Kehrmaschine eines Abfallunternehmens unterstützte bei den Aufräumarbeiten, die mehr als drei Stunden in Anspruch nahmen. Während der Arbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in beide Fahrtrichtungen. Die Tauernautobahn war für rund eine Stunde vollständig gesperrt. Die Sperrung in Fahrtrichtung Salzburg dauerte bis 03:15 Uhr wegen umfangreicher Reinigungsarbeiten an, was zu erheblicher Staubildung im Bereich des Knotens Pongau führte.
Solche Umweltvorfälle sind nicht nur lokal relevant, sondern werfen auch Fragen zur Sicherheit und den entsprechenden Maßnahmen im Umgang mit Gefahrenstoffen auf. Laut Linguee sind Sicherheitsbehörden in solchen Fällen verpflichtet, Vorfälle von möglichen Sicherheitsverletzungen zu melden. Ein festgestellter ursächlicher Zusammenhang könnte für die Verantwortlichen von großem Interesse sein, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.
In Anbetracht der Umweltauswirkungen und der Gefahren, die mit solchen Unfällen einhergehen, ist es entscheidend, dass Unternehmen strenge Sicherheitsvorkehrungen treffen. Der Dieselaustritt vom 5. April 2025 stellt einmal mehr unter Beweis, wie wichtig eine schnelle Reaktion der Einsatzkräfte ist, um Umweltschäden zu minimieren.
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