
Im Vorfeld des Japanischen Grand Prix muss Carlos Sainz Jr. von Williams einen Rückschlag hinnehmen. Aufgrund eines Vorfalls während der Qualifikation wurde er mit einer Drei-Platz-Strafe belegt. Wie laola1.at berichtet, startet Sainz nun von Platz 15 anstatt von Platz 12.
Der Grund für die Strafe liegt in einem Vorfall, bei dem Sainz Lewis Hamilton in der ersten Kurve behinderte. Hamilton, der auf einer schnellen Runde war, musste ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Die Rennkommissare stellten fest, dass Sainz auf seiner In-Lap war, als Hamilton seine Push-Lap begann, was zu der Behinderung führte. Sainz hatte sich um 10:00 Uhr (MESZ) vor den Stewards verantworten müssen und wurde fast eine Stunde später zu dieser Strafe verurteilt.
Reaktionen und Argumente
Während der Anhörung betonte Sainz, dass er vom Team nicht über Hamiltons Annäherung informiert worden sei und er überrascht war, Hamilton nicht gesehen zu haben. Die Rennkommissare entschieden jedoch, dass die Strafe standardmäßig angewendet werden sollte, unabhängig von der Schuld des Fahrers oder des Teams. Dies betont die Strenge des Regelwerks in der Formel 1, das wie motorsport-magazin.com hervorhebt, eine Vielzahl von Strafen, Verwarnungen und Strafpunkten vorsieht.
Die Drei-Platz-Strafe hat auch Auswirkungen auf die Positionen anderer Fahrer. Fernando Alonso von Aston Martin, Liam Lawson von Racing Bulls und Yuki Tsunoda von Red Bull rücken durch Sainz' Strafversetzung auf die Plätze 12, 13 und 14 vor. Alex Albon, Sainz' Teamkollege, startet am Sonntag von Platz 9.
Strafen in der Formel 1
Die Strafen sind ein fester Bestandteil der Formel 1, geregelt durch ein komplexes Reglement. Fahrer können für sportliche Vergehen zwischen einem und drei Strafpunkten erhalten, was bei 12 gesammelten Punkten zur Aussetzung eines Rennwochenendes führt. Aktuell hat Sainz 11 Strafpunkte angesammelt, was angesichts der vorherigen Saison, in der Kevin Magnussen wegen 12 Punkten ein Rennen aussetzen musste, wichtig sein könnte. Es ist bemerkenswert, dass laut straitstimes.com für die Saison 2025 bislang keine Verwarnungen verteilt wurden, die ebenfalls zu weiteren Strafen führen könnten.
In der Gesamtwertung der aktuellen Strafpunkte haben einige Fahrer wie Max Verstappen und Fernando Alonso hohe Punktzahlen angehäuft. Die letzten Statistiken zeigen folgendes:
Fahrer | Strafpunkte |
---|---|
Verstappen | 88 |
Alonso | 55 |
Bottas | 55 |
Hülkenberg | 44 |
Stroll | 44 |
Piastri | 44 |
Norris | 33 |
Ocon | 33 |
Ricciardo | 33 |
Doohan | 4 |
Colapinto | 22 |
Bearman | 22 |
Albon | 22 |
Lawson | 22 |
Sargeant | 22 |
Sainz | 11 |
Russell | 11 |
Die Situation verdeutlicht die Notwendigkeit für Fahrer, sich an die strengen Regeln der Formel 1 zu halten, um zusätzliche Strafen und mögliche Folgen wie die Aussetzung von Rennwochenenden zu vermeiden.
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