DeutschlandLebensmittelÖsterreichVerbraucher

Rückrufalarm! CHOCEUR Choco Changer mit Metallverunreinigungen betroffen

Am 28. März 2025 hat das Unternehmen Libeert SA in Zusammenarbeit mit HOFER KG einen dringenden Rückruf für das Produkt „CHOCEUR Choco Changer 150 g – Sorte Milch Karamell Meersalz“ ausgesprochen. Der Rückruf betrifft Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21. Oktober 2025 und der Charge 159916. Grund für diesen Schritt sind mögliche Verunreinigungen mit Metallspänen, die potenziell gesundheitsschädlich sein könnten. Der Artikel war seit dem 29. Mai 2024 in allen HOFER-Filialen in Österreich erhältlich, jedoch wurde der Verkauf umgehend gestoppt.

Kunden haben die Möglichkeit, das betroffene Produkt in allen HOFER-Filialen zurückzugeben. Der Kaufpreis wird selbst ohne Vorlage eines Kaufbelegs erstattet. Trotz dieses Rückrufs betont die Warnung, dass die Gefahr nicht notwendigerweise durch den Erzeuger, Hersteller oder Vertreiber verursacht wurde. Für Rückfragen steht eine Hotline unter der Nummer +43 5 70 30 355 00 zur Verfügung, die von Montag bis Samstag jeweils von 07:30 bis 17:00 Uhr erreichbar ist.

Häufige Rückrufgründe und Informationsquellen

Rückrufe von Lebensmitteln sind keine Seltenheit, da sie häufig aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund von Mängeln erfolgen. Laut der Verbraucherzentrale sind die häufigsten Rückrufgründe unter anderem Verunreinigungen durch Bakterien wie Salmonellen oder Listerien, Pestizidrückstände sowie Fremdkörper, wie sie derzeit im Fall des CHOCEUR-Produkts vermutet werden. Diese Rückrufe sind gesetzlich vorgeschrieben, wenn die Produkte nicht den Anforderungen der Lebensmittelsicherheit entsprechen.

Kurze Werbeeinblendung

Das Portal Lebensmittelwarnung.de, betrieben vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, veröffentlicht aktuelle Warnmeldungen. Verbraucher können sich dort über neue Rückrufe informieren, gleichzeitig sind häufige Rückrufaktionen jedoch oft verspätet bekannt gegeben, wie ein Report von foodwatch zeigt. Im letzten Jahr wurden in Deutschland mindestens zwei Lebensmittel pro Woche zurückgerufen, und es wird kritisiert, dass viele Unternehmen nicht alle verfügbaren Kommunikationskanäle für die Rückrufinformationen nutzen.

Marktsituation und Verbrauchersicherheit

In den letzten Monaten wurde zunehmend auf die Notwendigkeit eines effizienteren Rückrufmanagements hingewiesen. Laut dem foodwatch-Report haben fast 50 Prozent der Warnungen verspätet funktioniert, was die Auffindbarkeit und Sicherheit für Verbraucher erschwert. Auch die Möglichkeiten der Behörden, schnell und effektiv zu handeln, sind oft eingeschränkt. Die Verantwortung liegt häufig bei den Unternehmen, was zu einem Interessenkonflikt führt, wenn es darum geht, unsichere Produkte zu melden.

Der aktuelle Rückruf des CHOCEUR-Produkts ist ein eindringliches Beispiel für die Notwendigkeit einer strengen Lebensmittelüberwachung und einem besseren Informationsmanagement im Sinne der Verbrauchersicherheit. Verbraucher sollten sensibilisiert werden und regelmäßig Informationsquellen nutzen, um über mögliche Rückrufe informiert zu bleiben.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Rückruf
In welchen Regionen?
Österreich
Genauer Ort bekannt?
Österreich
Ursache
Verunreinigung mit Metallspänen
Beste Referenz
ots.at
Weitere Quellen
verbraucherzentrale.de

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"