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Im historischen Rom hat die katholische Kirche am Jahreswechsel feierlich die Heiligen Pforten der vier Hauptkirchen geöffnet. Dieses Ereignis markiert den Beginn des Heiligen Jahres 2025, das mehr als 30 Millionen Pilger in die ewige Stadt ziehen soll, wie Kathpress berichtet. Neben den bekannten Pforten gibt es auch zahlreiche "geheime Pforten", die den Pilgern und Touristen oft nur auf Anfrage und gegen eine kleine Spende zugänglich sind. Ein besonders beliebter Geheimtipp ist der Campo Santo Teutonico, der deutsche Friedhof neben dem Petersdom, wo Besucher morgens Zugang erhalten können.
Geheime Zugänge in Rom
Nah am Campo Santo befindet sich eine weitere geheime Sehenswürdigkeit: die Cappella Clementina, die nach einem entsprechenden Wunsch bei den Aufpassern der päpstlichen Gräber zu sehen ist. Diese Kapelle ist bekannt für ihre prachtvolle Ausstattung und die Lage hinter dem Altar von Papst Petrus. Auch die Kirche San Gregorio al Celio, die von Gregor dem Großen gegründet wurde, bietet einen geheimen Zugang, der in einem Kloster verborgen ist. Hier können Besucher einen kleinen Marmorthron besichtigen, der einst Sitz des Bischofs war, wie EFO Magazin berichtet.
Während in Rom das alte Jahr hinter sich gelassen und das neue Jahr mit festlichen Gottesdiensten begrüßt wird, nutzen religiöse Gemeinschaften die Gelegenheit, um in einzigartigen Zeremonien Gottes Segen zu erbitten. Diese Riten bieten eine Gelegenheit, die spirituellen Seiten des Jahreswechsels zu erleben und einen Neuanfang zu feiern. Es ist eine Zeit des Rückblicks und des Ausblicks, die sowohl für Gläubige als auch für Reisende von großer Bedeutung ist.
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