Riesentorlauf in Copper Mountain: Marco Odermatt als großer Favorit!
Am 28.11.2025 findet in Copper Mountain der Riesentorlauf der Männer statt. Marco Odermatt ist der Favorit nach seinem Super-G-Sieg.

Riesentorlauf in Copper Mountain: Marco Odermatt als großer Favorit!
Am 28. November 2025 findet in Copper Mountain das zweite US-Rennen der Männer im Ski-Weltcup statt. Nach dem erfolgreichen Super-G, der von Marco Odermatt gewonnen wurde, steht nun der begehrte Riesentorlauf auf dem Programm. Marco Odermatt wird als Hauptfavorit gehandelt, da er den Saisonauftakt in dieser Disziplin in Sölden für sich entscheiden konnte. Das österreichische Ski-Team (ÖSV) strebt an, an die starken Leistungen beim ersten Wettkampf anzuknüpfen.
Die Vorbereitungen für den Riesentorlauf laufen auf Hochtouren. Der erste Durchgang des Rennens beginnt um 18 Uhr, gefolgt von dem entscheidenden Finale um 21 Uhr. Stefan Brennsteiner wird das Rennen eröffnen, und Marco Schwarz hat die Startnummer 8. Vor ihm starten Henrik Kristoffersen (Nr. 4), Loic Meillard (Nr. 5), Marco Odermatt (Nr. 6) und Lucas Pinheiro Braathen (Nr. 7). Darüber hinaus sind Raphael Haaser (Nr. 13), Atle Lie McGrath (Sölden-Dritter, Nr. 14) und Patrick Feurstein (Nr. 15) Teil des ÖSV-Teams. Weitere österreichische Fahrer sind Lukas Feurstein (Nr. 36), Joshua Sturm (Nr. 52), Noel Zwischenbrugger (Nr. 63) und Stefan Babinsky (Nr. 65).
Herausforderungen und Rückblicke
Die Bedingungen in Copper Mountain sind eine Herausforderung, insbesondere angesichts der schneearmen Verhältnisse. Stefan Brennsteiner äußerte sich jedoch optimistisch über die Möglichkeiten, die der Riesentorlauf bieten kann. Dies ist besonders bedeutsam, nachdem die ÖSV-Mannschaft beim Auftakt in Sölden bemerkenswerte Resultate erzielen konnte, mit Rängen zwei, vier und sechs. Vincent Kriechmayr erreichte im Super-G ein starkes Ergebnis und lag nur acht Hundertstel hinter Sieger Odermatt.
Raphael Haaser, der Dritte im Super-G, konnte sich mit nur 13 Hundertsteln Rückstand auf Kriechmayr ebenfalls hervortun. Leider wurden Stefan Babinsky und Daniel Hemetsberger nicht in die Top-10 aufgenommen, wobei Hemetsberger Rang 15 (Rückstand +0,94 Sek.) belegte und Andreas Ploier sogar außerhalb der Top-30 landete (+1,74 Sek.). Ein Highlight war das Comeback von Aleksander Aamodt Kilde, der nach fast zwei Jahren Verletzungspause ins Ziel kam und von seiner Freundin Mikaela Shiffrin emotional empfangen wurde.
Der Weg nach Copper Mountain
Copper Mountain ist seit 1976 wieder Schauplatz für den Männer-Weltcup, und trotz der aktueller Herausforderungen sind die Athleten hochmotiviert. Marco Schwarz fühlt sich wieder fit und bereit für den Wettkampf. Der Riesentorlauf könnte ein weiteres Highlight in dieser Saison werden, besonders für das österreichische Team, das auf dem Erfolg der ersten Rennen aufbauen möchte.