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Bei der Ski-Weltmeisterschaft im österreichischen Saalbach-Hinterglemm sorgte ein dramatischer Zwischenfall für Aufregung: Ricarda Haaser erlitt beim Super-G der Damen eine schwere Verletzung. Die 31-jährige Tirolerin zog sich einen Riss des Kreuzbandes und des Innenmeniskus zu und musste sich noch am gleichen Tag einem operativen Eingriff unterziehen. Aufgrund ihres Ausfalls wurde sofort ein Platz im österreichischen Team für die bevorstehende Damen-Abfahrt am Samstag frei, wie krone.at berichtete.
Die Verantwortlichen des österreichischen Skiverbands reagierten prompt und nominierte Christina Ager für das Aufgebot. Ager, die zunächst nicht im WM-Team berücksichtigt wurde, hat nun die Gelegenheit, sich mit den Besten zu messen. Sie startet als Nummer eins im Abfahrtstraining auf der Ulli-Maier-Rennstrecke, einem Hang, der ihr liegt. Ager hat beim Weltcup-Finale im März 2024 als Vierte beeindruckt, was ihre Chancen auf eine Medaille erhöht.
Der Super-G startet voller Erwartungen
Der erste Speed-Bewerb, der Super-G der Damen, fand am 6. Februar 2025 um 11:30 Uhr statt, und Alle Augen waren auf die rot-weiß-rote Mannschaft gerichtet. Cornelia Hütter, die heuer bereits einen Super-G in St. Moritz gewonnen hat, war eine der Favoritinnen, ebenso wie Stephanie Venier und Ariane Rädler. Die stärksten Konkurrentinnen im Kampf um die Medaillen stammen aus der Schweiz, angeführt von Lara Gut-Behrami, und Italien, vertreten durch Federica Brignone und Sofia Goggia, wie meinbezirk.at vermeldete. Besonders spannend ist die Rückkehr von Lindsey Vonn, die mit 40 Jahren an ihrer letzten WM teilnimmt und ebenfalls Edelmetall anstrebt.
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