Österreich

REWE-Chef fordert längere Öffnungszeiten: Ein Wandel für Österreich?

In Österreich bahnt sich eine entscheidende Veränderung bei den Supermarktöffnungszeiten an. Marcel Haraszti, der Chef von REWE-Österreich, setzt sich für eine Erhöhung der Öffnungszeiten von derzeit 72 Stunden auf 80 Stunden pro Woche ein, um den Kundenbedürfnissen besser gerecht zu werden. Diese Initiative steht im Kontext der laufenden Regierungsverhandlungen. Der Sonntag soll dabei als Ruhetag erhalten bleiben, was auch dem Wunsch des Billa-Chefs entspricht. Einzig in sogenannten Tourismuszonen sind Sonntagsöffnungen bereits zulässig, wie noe.orf.at berichtet.

Haraszti kritisierte die gegenwärtige Regelung als „nostalgischen Unfug“ und forderte mehr Anerkennung für den Handel, insbesondere in Anbetracht der Herausforderungen der Teuerungskrise. Obwohl viele österreichische Gemeinden unter einem Mangel an Nahversorgern leiden, sieht Haraszti auch die Selbstbedienungsläden als Lösung für diese Probleme. Zudem wies er darauf hin, dass trotz der Herausforderungen insgesamt etwa 2.600 Verkaufsstellen im Unternehmen fehlen und dass gleichzeitig Trends wie Bio- und regionale Produkte an Bedeutung gewinnen. Der REWE-Chef äußerte sich optimistisch bezüglich der Geschäftsentwicklung, auch wenn das Bild des Handels oft negativ wahrgenommen wird, wie kosmo.at berichtet.

Ein weiteres zentrales Thema in der Branche ist die bevorstehende Einführung eines Einwegpfandsystems, das die Supermärkte vor neue Herausforderungen stellen wird. Haraszti betont, dass die Strategie der längeren Öffnungszeiten auch in einem größeren Kontext gesehen werden muss, um der Kundennachfrage gerecht zu werden.

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