
In Österreich bleibt die politische Situation angespannt. Nach der gescheiterten Koalition zwischen der FPÖ und der ÖVP herrscht weiterhin Ungewissheit über die Regierungsbildung. Bereits 137 Tage sind seit der Nationalratswahl am 29. September 2024 vergangen, ohne dass ein klarer Regierungsauftrag erteilt wurde. Am heutigen Donnerstag, den 13. Februar, empfängt Bundespräsident Alexander Van der Bellen mehrere Parteichefs, darunter Vertreter der NEOS, der Grünen, der ÖVP und der SPÖ. Die Frage bleibt, ob diese Gespräche zu einem entscheidenden Schritt in der Regierungsbildung führen werden. Einzig Herbert Kickl von der FPÖ wird nicht teilnehmen, da er sich für Neuwahlen ausgesprochen hat, wie 5min.at berichtet.
SPÖ und Möglichkeiten nach dem Scheitern
Die SPÖ hat sich entschieden, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, anstatt Neuwahlen zu fordern. Doch es gibt Unsicherheiten, ob Andreas Babler weiterhin als Wortführer agieren kann, nachdem die Gespräche mit der FPÖ und der ÖVP gescheitert sind. Max Lercher, designierter Chef der steirischen SPÖ, äußerte sich zuversichtlich, dass die FPÖ und die ÖVP alles daran setzen werden, an der Macht zu bleiben. Für den Fall, dass eine blau-türkise Regierung nicht zustande kommt, gibt es Überlegungen zu einer Expertenregierung, um die politische Lage zu stabilisieren und neu zu ordnen. Jörg Leichtfried von der SPÖ und andere Parteikollegen plädieren für ein freies Spiel der Kräfte im Parlament. Die Entscheidung der SPÖ, mit Babler in die Verhandlungen zu gehen, könnte entscheidend sein, um die zukünftige Regierungspolitik zu gestalten, wie Die Presse berichtet.
Die kommenden Tage sind entscheidend für die politische Zukunft Österreichs. Mit den Gesprächen in der Hofburg könnte sich die Richtung für eine mögliche Koalition oder die Bildung einer Expertenregierung abzeichnen. Die Augen der Nation sind gespannt auf die Ergebnisse dieser Gespräche gerichtet.
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